Anlegerinnen und Anleger haben derzeit wenig Vertrauen in den Solaranlagenanbieter SunPower. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

SunPower muss Finanzberichte korrigieren, Aktie verliert 18 %

Der US-Solarkonzern SunPower hat offenbar den Wert von Lagerbeständen zu hoch angesetzt und berichtigt seine letzten Finanzberichte. Die Aktie setzt ihre Talfahrt fort.

SunPower teilt in einer Börsenmeldung mit, die ungeprüften Berichte für die ersten beiden Quartale 2023 und der von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young geprüfte Jahresabschluss 2022 könnten „nicht mehr als zuverlässig angesehen werden“.

SunPower hat eigenen Angaben zufolge in einer vorläufigen Untersuchung festgestellt, dass der Wert von Solarwechselrichter-Komponenten, die bei Partnerfirmen lagern, um ungefähr 16 bis 20 Millionen US-Dollar zu hoch angesetzt wurde. Das Unternehmen will die betroffenen Finanzberichte so schnell wie möglich korrigieren.

78 Prozent Kursverlust auf Jahressicht

Die SunPower-Aktie verlor in der Folge gestern weitere 18 Prozent. Aktuell kostet sie im Tradegate-Handel 3,85 Euro (Stand 26.10.2023, 9:55 Uhr). Die Aktie hat seit September 2022 stark an Wert eingebüßt, im Jahresvergleich liegt sie 78 Prozent im Minus.

SunPower vertreibt und installiert in den USA Solaranlagen für Privathaushalte und bietet auch Solarfinanzierungen an. Wegen gestiegener Kosten rutschte der Konzern 2022 in die roten Zahlen.

ECOreporter rät derzeit zur Zurückhaltung bei der SunPower-Aktie. Ob und wann das Unternehmen in die Gewinnzone zurückkehren wird, ist unklar. Zudem kann der Börsenkurs weiter fallen, wenn die überarbeiteten Finanzberichte veröffentlicht werden.

Lesen Sie auch unser Dossier Die besten Solaraktien – wo sich jetzt der Einstieg lohnen kann.

SunPower Corp.:

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