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Tesla kauft Teile von Manz
Der US-Elektroautokonzern Tesla übernimmt Anlagen und drei Viertel der deutschen Belegschaft des insolventen Maschinenbauers Manz aus Reutlingen.
Etwa 300 Beschäftigte von Manz wechseln zum neuen Standort der Tesla-Tochter Tesla Automation GmbH in Reutlingen. Tesla Automation fertigt wie Manz Spezialmaschinen und verfügt bislang über drei Werke. Tesla übernimmt auch einen Teil der Produktionsanlagen und will das alte Betriebsgebäude von Manz weiter nutzen.
Der Kaufvertrag ist bereits unterzeichnet. Zum Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben, der Veräußerungserlös soll laut Insolvenzverwalter in die Insolvenzmasse von Manz fließen.
Aktionären droht der Totalverlust
Manz baute Produktionsmaschinen etwa für die Automobilindustrie und die Solarbranche, schaffte es in den letzten Jahren aber nicht mehr in die schwarzen Zahlen und musste im Dezember 2024 Insolvenz anmelden, weil kein neuer Geldgeber gefunden werden konnte (ECOreporter berichtete hier). Der Konzern beschäftigte zuletzt weltweit 1.200 Menschen, etwa 400 davon in Deutschland. Manz wird derzeit abgewickelt, sämtliche Vermögenswerte des Unternehmens stehen zum Verkauf.
Die Manz-Aktie kostet mittlerweile nur noch 0,37 Euro (Stand 25.2.2025, 15:32, Börse Frankfurt). Alleine in den letzten drei Monaten hat sie 92 Prozent an Wert verloren. Zahlungen an die Aktionäre aus der Insolvenzmasse sind nach Angaben des Insolvenzverwalters nicht zu erwarten. Sprich: Es droht der Totalverlust des investierten Kapitals.
ECOreporter hat in den letzten Monaten mehrfach von einem Kauf der Manz-Aktie abgeraten. Spätestens seit der Insolvenzanmeldung ist die Aktie ein reines Spekulationsobjekt mit hohen Verlustrisiken.
Wie die Redaktion die Tesla-Aktie einschätzt, lesen Sie hier.
Tesla Inc.: ISIN US88160R1014 / WKN A1CX3T
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