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Manz-Aktie gewinnt 224 % in einer Woche – was steckt dahinter?
Der insolvente Maschinenbauer Manz aus Reutlingen hat auf Wochensicht 224 Prozent an Börsenwert gewonnen. Die Aktie wird bald nicht mehr im Prime Standard der Frankfurter Börse handelbar sein.
Die Notierung im Prime Standard endet am 7. März, danach kann die Aktie in Frankfurt nur noch im General Standard-Segment gehandelt werden. Hintergrund ist das laufende vorläufige Insolvenzverfahren des Unternehmens: Mittlerweile stehen alle Vermögenswerte von Manz zum Verkauf (ECOreporter berichtete hier), und der Insolvenzverwalter spart Geld, wenn die Aktie nicht mehr im Prime Standard gelistet ist, weil damit deutlich weniger Kosten unter anderem für die Einhaltung von Transparenzpflichten anfallen.
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Heute ist die Manz-Aktie mit einem Plus von 12 Prozent und einem Kurs von 0,95 Euro in den gettex-Handel gestartet (Stand 24.1.2025, 8:46 Uhr). Das Papier schwankt extrem, trotz der enormen Zuwächse in dieser Woche liegt der Kurs auf Monatssicht 45 Prozent im Minus. Seit ihrem Fünf-Jahres-Hoch von mehr als 70 Euro 2021 hat die Aktie stetig an Wert verloren, auf drei Jahre gesehen notiert sie 98 Prozent im Minus.
Die aktuellen Kursbewegungen dürften in erster Linie auf Spekulationsgeschäfte zurückzuführen sein. Anlegerinnen und Anleger hoffen offenbar darauf, dass Manz zu einem attraktiven Preis verkauft werden kann und die Aktie noch einmal deutlich anzieht. ECOreporter schätzt dies als hochriskante Wette ein und rät davon ab, jetzt bei Manz einzusteigen. Im schlechtesten Fall können Aktionäre ihr eingesetztes Kapital vollständig verlieren.
Manz AG:
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