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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
UmweltBank-Konzern vervielfacht Gewinn
Die Nürnberger UmweltBank hat zum ersten Mal einen Halbjahresbericht für ihren Gesamtkonzern veröffentlicht. Der Gewinn ist deutlich gestiegen, allerdings vor allem wegen Sondereffekten. Die UmweltBank-Aktie legt zu.
Der Konzern der UmweltBank AG erzielte im ersten Halbjahr 2025 einen Nettogewinn von knapp 14,1 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 3,4 Millionen Euro. Die Bank profitierte von höheren Zinserträgen, musste allerdings auch höhere Kosten und Abschreibungen stemmen. Ausschlaggebend für den Gewinnanstieg waren vor allem zwei Immobilientransaktionen von Tochtergesellschaften.
Solide Kernkapitalquote
Das Eigenkapital stieg zum Vorjahr von 242 auf 258 Millionen Euro. Die für die Beurteilung der finanziellen Stabilität von Banken wichtige harte Kernkapitalquote lag zum 30. Juni bei 12 Prozent und damit deutlich über der aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Mindestquote von 4,5 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2025 geht die UmweltBank auf Konzernebene weiterhin von einem Vorsteuergewinn in Höhe von 10 bis 15 Millionen Euro aus. Im ersten Halbjahr lag der Vorsteuergewinn bei knapp 14,9 Millionen Euro, in der zweiten Jahreshälfte werden also wahrscheinlich keine zusätzlichen Gewinne anfallen. Bis Ende 2025 möchte sich der Konzern wie geplant von weiteren Beteiligungen an Immobilien und Erneuerbare-Energien-Projekten trennen, um sich stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.
Die UmweltBank ist ein ECOreporter-Aktien-Favorit aus der Kategorie Grüne Spezialwerte.
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