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Union Pacific soll entlassenem Mitarbeiter mehr als 300.000 Dollar zahlen
Der US-Eisenbahnkonzern Union Pacific soll einem zu Unrecht entlassenen Mitarbeiter mehr als 300.000 US-Dollar zahlen. Der Beschäftigte hatte sich während eines schweren Gewitters geweigert weiterzuarbeiten und auf die Gefahr durch Blitze hingewiesen.
Die US-Arbeitsschutzbehörde OSHA kam in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Union Pacific gegen Vorschriften zum Schutz von Bahnmitarbeitern, die auf Sicherheitsprobleme hinweisen, verstoßen hat. Der Konzern soll dem Mann unter anderem entgangenen Lohn und Sozialleistungen sowie Schadenersatz und Strafschadenersatz zahlen – insgesamt mindestens 304.869 Dollar.
Union Pacific akzeptiert Entscheidung nicht
Der Beschäftigte hatte laut Berichten im Mai 2024 auf einem Rangierbahnhof im US-Bundesstaat Arkansas wegen eines nahen Gewitters die Arbeit unterbrochen. Er informierte demnach seine Vorgesetzten über Blitze in der Umgebung und verwies auf Sicherheitsrichtlinien der US-Behörden.
Nur wenige Minuten nach der Arbeitsunterbrechung hatte Union Pacific den Mitarbeiter freigestellt und ihm vorgeworfen, Dienstanweisungen zu missachten. Am 30. Mai 2024 erhielt der Mann schließlich die Kündigung von Union Pacific.
Lesen Sie auch unsere vierteilige Übersicht zu nachhaltigen Eisenbahnaktien.
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14.09.26
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