Kohlekraftwerke gelten in den USA nicht mehr als gesundheitsschädlich. / Foto: Pixabay

  Erneuerbare Energie, Meldungen

US-Kraftwerke dürfen unbegrenzt Emissionen ausstoßen

Die Trump-Regierung ignoriert weiter die Klimakatastrophe und streicht immer mehr Umweltvorschriften. Jetzt können sich fossile Energiekonzerne über den Wegfall von Emissionsvorgaben freuen.

Die Regierungen Biden und Obama hatten das Ziel ausgegeben, durch klimafreundlichere Kraftwerke die Treibhausgasemissionen der USA bis 2047 um eine Milliarde Tonnen zu senken. Seit der Klimawandelleugner Donald Trump an der Macht ist, werden entsprechende Gesetze und Erlasse jedoch immer weiter ausgehöhlt.

Profite sind wichtiger als das Klima

Im Februar diesen Jahres hatte die Umweltschutzbehörde EPA mitgeteilt, Treibhausgase stellten keine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Nun geht die Behörde noch einen Schritt weiter und hebt Vorschriften zur Begrenzung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen von Kohle- und Erdgaskraftwerken auf. Dadurch würde die Industrie mehr als 300 Milliarden Dollar sparen.

„Dies ist der bedeutendste Tag der Deregulierung in der amerikanischen Geschichte“, sagte EPA-Chef Lee Zeldin, der noch weitere Umweltauflagen abschaffen will. Klimaschutzverbände haben bereits angekündigt, gerichtlich dagegen vorzugehen. Die Stromerzeugung ist für etwa ein Viertel der Treibhausgase in den USA verantwortlich.

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