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Bis 500 % Plus: Rückenwind für Erneuerbare-Energien-Fonds und -ETFs
Aktienfonds und ETFs, die auf erneuerbare Energien setzen, galten lange als unattraktiv – zu schwache Wertentwicklungen, zu hohe Risiken. Mittlerweile geht es allerdings wieder steil aufwärts, Erneuerbare-Energien-Fonds laufen deutlich besser als die meisten anderen Geldanlagen. Und auch auf lange Sicht können ihre Renditen überzeugen. ECOreporter hat sich Performance, Nachhaltigkeitskonzepte und Aktienlisten von neun Fonds und fünf ETFs angesehen.
Die 14 Finanzprodukte wollen vorrangig, einige sogar ausschließlich, in Aktien von Unternehmen anlegen, die auf klimafreundliche Energien spezialisiert sind. Allerdings finden sich in einigen Aktienbeständen auch Kohlekonzerne wie RWE, die zwar mittlerweile auch Grünstrom produzieren, aber gleichzeitig so lange wie möglich an ihren fossilen Geschäften festhalten und damit dem Klima schaden.
Die Jahre 2022 bis 2025 waren eine schwierige Zeit für Erneuerbare-Energien-Aktien. Viele Investoren flüchteten aus dem Bereich, weil geopolitische Verwerfungen und hohe Zinsen die Risiken deutlich erhöhten – Wind- und Solarunternehmen sind stärker als etwa Kohle- und Ölkonzerne von günstigen Krediten, reibungslos funktionierenden Lieferketten und positiven Signalen aus der Politik abhängig. Die zweite Amtszeit Donald Trumps hat die Stimmung in der Branche nicht verbessert, Wind- und Solarfonds waren lange keine Börsenlieblinge.
Es geht wieder aufwärts
Seit letztem Jahr erlebt die grüne Energiewirtschaft aber eine Renaissance. Viele Branchenunternehmen haben sich auf die gestiegenen Herausforderungen eingestellt, sind robuster und kostenbewusster geworden. Zudem sind die Zinsen gesunken, und die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben viele westliche Regierungen einsehen lassen, dass erneuerbare Energien nicht nur günstiger sind als Kohle, Gas und Öl, sondern auch aus sicherheitspolitischen Gründen weiter ausgebaut werden sollten. Grüne Energie ist nach wie vor kein Selbstläufer, auch nicht an der Börse, doch die Aussichten für die Branche haben sich spürbar aufgehellt.
Die 14 von ECOreporter untersuchten Fonds und ETFs haben in den letzten drei Monaten durchschnittlich 26 Prozent gewonnen, auf zwölf Monate gesehen fast 90 Prozent (siehe Tabelle unten im Premium-Bereich). Das ist deutlich mehr als in fast allen anderen Fonds- und ETF-Kategorien.
Und auch auf lange Sicht sind die meisten Produkte sehr gut gelaufen. Die Fonds, die seit zehn Jahren am Markt sind, haben in diesem Zeitraum im Schnitt mehr als 230 Prozent gewonnen. Der erfolgreichste Fonds kommt seit 2016 auf ein Plus von über 500 Prozent. Einige Fonds und ETFs legten sogar stärker zu als der globale Aktienindex MSCI World, den die meisten Produkte auf Dauer nicht schlagen können.
Nähere Informationen zu den neun Fonds und fünf ETFs lesen Sie unten im Premium-Bereich.
ECOreporter-Tests von etwa 100 nachhaltigen Fonds finden Sie hier.
Mehr als 180 ETF-Tests haben wir hier für Sie zusammengestellt.
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