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USA verlängern Ausnahmegenehmigung für TSMC in China
Der Chip-Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hat nach eigenen Angaben eine Verlängerung der Ausnahmeregelung von den US-Handelssanktionen gegen China erhalten. Das Unternehmen kann in den Vereinigten Staaten damit weiterhin fortschrittliche Chipausrüstung für seine Aktivitäten in China erwerben, wie ein hochrangiger taiwanesischer Beamte dem US-Nachrichtendienst Bloomberg zufolge erklärte.
Der Betrieb von TSMC in China laufe normal weiter, sagte Taiwans Wirtschaftsminister Wang Mei-hua am Freitag vor Reportern in Taipeh. Weitere Einzelheiten über die Ausnahmeregelung wurden nicht genannt, auch nicht wie lange sie gilt. Beobachter gehen aber von einer Verlängerung um ein Jahr aus, wie das "Wall Street Journal" zuvor berichtete.
Neuregelung ermöglicht Subventionen in den USA
TSMC hat in China Standorte in einem Vorort von Shanghai und in der südchinesischen Stadt Nanjing. Dort werden 16-Nanometer-Chips hergestellt, die etwa vier Generationen hinter der aktuellen Spitzentechnologie zurückliegen.
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Wie das südkoreanische Präsidialamt Anfang der Woche mitteilte, wurde auch den koreanischen Chipherstellern Samsung Electronics und SK Hynix eine unbefristete Ausnahmeregelung zu den Beschränkungen gewährt. Diese Konzerne können damit ebenfalls weiter amerikanische Chipherstellungsprodukte nach China einführen.
Seit Oktober 2022 gelten strenge Sanktionen für den Export von Halbleitern und Halbleitertechnologie nach China. Ausländische Chiphersteller in China, einschließlich TSMC und seinen südkoreanischen Wettbewerbern, erhielten damals eine einjährige Ausnahmeregelung, die es ihnen ermöglichte, die erforderlichen Ausrüstungen weiterhin zu importieren. Seither herrschte Ungewissheit darüber, ob diese Ausnahmeregelungen verlängert werden können.
Ende September hob die US-Regierung eine Regelung auf, wonach Halbleiterunternehmen, die US-Subventionen für den Bau von Fabriken in den Vereinigten Staaten erhalten, ihre Expansion in China stark einschränken müssen. Es wird nun erwartet, dass sowohl TSMC als auch Samsung Subventionen für ihre neuen Anlagen in den USA erhalten werden.
China als Risiko
Die TSMC-Aktie ist im Tradegate-Handel aktuell 0,8 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 87,10 Euro (Stand: 13.10.2023, 10:50 Uhr). Auf Monatssicht notiert die Aktie 1,6 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 27,7 Prozent an Wert gewonnen.
TSMC ist der weltweit führende Chip-Auftragsfertiger, befindet sich politisch aber in einer schwierigen Situation. China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und droht seit Jahren mit einer Annexion. Da Taiwan China bei Chips technologisch überlegen ist, könnte ein Einmarsch China auch wirtschaftliche Vorteile bringen. Eine aktuelle Einschätzung zur TSMC-Aktie lesen Sie hier.
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Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Ltd. ADR: ISIN US8740391003 / WKN 909800
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09.03.26
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