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Varta senkt Prognose, Aktie bleibt schwach
Der finanziell angeschlagene Batteriehersteller Varta hat seine Umsatzerwartungen für dieses Jahr heruntergeschraubt. Der Grund: die weiterhin schwächelnde Nachfrage in mehreren Segmenten.
Varta zufolge sind vor allem die Verkäufe von Batterien für Kopfhörer und Energiespeicher zuletzt hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Deshalb rechnet das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen jetzt nur noch mit einem Jahresumsatz zwischen 820 und 870 Millionen Euro. Bislang lag die Prognose bei mindestens 900 Millionen Euro.
Die Lage bleibt angespannt
Varta hat schon seit längerer Zeit Nachfrageprobleme, unter anderem wegen günstigerer Angebote der asiatischen Konkurrenz. Zudem legte ein Cyberangriff im Februar die Produktion für mehrere Wochen lahm. Weil die IT-Attacke die fristgerechte Fertigstellung des Konzernabschlusses für 2023 verhinderte, musste Varta im Mai den deutschen Kleinwerteindex SDax verlassen.
Im April teilte das Management mit, man werde das im Sommer 2023 aufgestellte Sanierungskonzept neu mit den Geldgebern verhandeln, weil die Geschäfte sich schlechter als erwartet entwickelt hätten (ECOreporter berichtete hier).
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Die Varta-Aktie hat seit August 2021 stetig an Wert verloren. Auf drei Jahre gesehen büßte sie 94 Prozent ein, im Jahresvergleich beträgt der Verlust 46 Prozent. Nach einer leichten Erholung im April und Anfang Mai notiert die Aktie mittlerweile auf Monatssicht wieder 14 Prozent im Minus.
Varta hatte sich 2023 mit seinem Mehrheitsaktionär Michael Tojner und mehreren Banken auf einen weitreichenden Umbau geeinigt. Der Österreicher Tojner hatte im Zuge einer Kapitalerhöhung 50 Millionen Euro zugeschossen, und die Banken gewährten erleichterte Kreditbedingungen und verlängerten die Verträge. Ein Gutachten für die Überarbeitung des Sanierungskonzepts soll im Laufe des Sommers erstellt werden.
Varta war im vergangenen Jahr mit seinem Vorhaben gescheitert, im Markt für Elektroautobatterien zu expandieren. Pläne für den Neubau einer Fabrik wurden mangels Abnahmezusagen gestoppt. Gleichzeitig laufen die Geschäfte im traditionellen Batteriegeschäft schlecht. ECOreporter warnt schon länger vor einem Einstieg in die Varta-Aktie und bleibt bei dieser Einschätzung. In diesem Jahr wird das Unternehmen vermutlich rote Zahlen schreiben.
Lesen Sie auch das ECOreporter-Dossier Batterien für Elektroautos: Welche Aktien sind jetzt attraktiv?
Varta AG:
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05.03.26
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