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Institutionelle / Anlageprofis, Fonds / ETF
Vermögensverwalter EB-SIM legt weiteren Energiewende-Fonds auf
Der auf nachhaltige Geldanlagen spezialisierte Vermögensverwalter EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) aus Kassel, eine Tochter der Evangelischen Bank (EB), legt einen weiteren Erneuerbare-Energien-Fonds für institutionelle Investoren auf. Der EB Clean Energy Debt hat laut Unternehmen ein Zielvolumen von 200 Millionen Euro und fokussiert sich auf Fremdkapitalinvestitionen überwiegend in Deutschland und Frankreich.
Der EB Clean Energy Debt soll mindestens 70 Prozent seines Kapitals in Einzelprojekte oder Projektportfolios in den Bereichen Wind- und Wasserkraft sowie Solarenergie investieren. Die Anlagen müssen den Angaben zufolge entweder bereits im Betrieb oder zumindest baureif sein. Maximal 30 Prozent kann das Fondsmanagement in andere Clean Energy-Projekte wie Energiespeicher und -netze anlegen.
6 Prozent Gesamtrendite anvisiert
Der Schwerpunkt soll EB-SIM zufolge auf Projekten mit kalkulierbaren Erlösströmen wie Einspeisevergütungen oder langfristigen Abnahmeverträgen liegen, Marktrisiken sollen dadurch sinken. Die Zinssätze seien "zu etwa 90 Prozent fix".
Als Gesamtrendite strebt das Management pro Jahr mindestens 6 Prozent nach Kosten an. Außerdem sind laufende Ertragsausschüttungen von mindestens 5 Prozent pro Jahr ab Ende der Investitionsphase das Ziel. Allerdings weist die EB-SIM pflichtgemäß darauf hin, dass zukünftige Ausschüttungen und Renditen immer Unsicherheiten unterliegen und nicht garantiert werden können.
Die Fondslaufzeit beträgt laut Unternehmen zwölf Jahre ab Ende der maximal dreijährigen Investitionsphase. Das Fondsvolumen soll auf zehn bis 15 Finanzierungen verteilt werden, dabei dürfen maximal 20 Prozent an einer operativen Geschäftseinheit gehalten werden. Der Fonds soll so eine ausgewogene Streuung der Investments ermöglichen.