Bei Billerud tut sich besonders das Europageschäft aktuell schwer. / Foto: Billerud

  Nachhaltige Aktien

Verpackungskonzern Billerud verfehlt Erwartungen – Aktie bricht ein

Der schwedische Verpackungshersteller Billerud hat im ersten Quartal 2026 weniger Umsatz erzielt und rote Zahlen geschrieben, gerade in Europa läuft es schlecht. Die Aktie verliert zweistellig.

Billerud setzte von Januar bis März 9,8 Milliarden Schwedische Kronen (850 Millionen Euro) um, rund 11 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen kämpfte etwa mit sinkenden Verkaufspreisen bei vielen Produkten sowie gleichzeitig höheren Kosten, etwa für Energie, Logistik und Chemikalien. Hinzu kamen teure Wartungsstillstände von Anlagen und negative Währungseffekte.

Geschäftsentwicklung in Europa bleibt voraussichtlich schwach

Zwar stiegen die Absatzmengen gegenüber dem Vorquartal, doch das reichte nicht aus, um die niedrigeren Preise und höheren Kosten auszugleichen. Während das Geschäft in Nordamerika stabil blieb, lief es in Europa besonders schwach. Billerud sieht derzeit auch keine klare Erholung der Nachfrage.

Lesen Sie auch den ECOreporter-Überblick zu nachhaltigen Holzaktien.

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