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Wacker streicht Ziele für 2030 und will effizienter werden
Der Münchner Chemiekonzern Wacker Chemie verabschiedet sich von seinen Wachstumszielen für 2030. Statt eines festen Umsatzziels will das Unternehmen künftig vor allem profitabler wirtschaften und sein Geld gezielter investieren.
Bislang hatte Wacker für 2030 einen Umsatz von rund 10 Milliarden Euro und eine Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA-Marge) von mehr als 20 Prozent angepeilt. Diese Ziele gelten nicht mehr, wie der Konzern anlässlich seines Kapitalmarkttags in London mitteilte.
Fokus auf die Kapitalrendite
Künftig soll der Umsatz lediglich stärker wachsen als die Weltwirtschaft. Für die EBITDA-Marge setzt sich Wacker nun einen Zielwert von 15 Prozent, mit einer Bandbreite von zwei Prozentpunkten nach oben und unten. Ein konkretes Jahr, bis wann dieses Niveau erreicht werden soll, nennt das Unternehmen nicht mehr.
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