Erneuerbare Energie, Meldungen

Windradbauer eno energy ist insolvent

Der Rostocker Windkraftanlagenhersteller eno energy hat Insolvenzanträge gestellt. Was bedeutet das für Anlegerinnen und Anleger?

eno energy baut seit 1999 Windräder und entwickelt auch komplette Windparks. Zuletzt beschäftigte das Unternehmen rund 280 Menschen.

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Als Gründe für den Insolvenzantrag nennt ein Unternehmenssprecher unter anderem hohe Ausgaben für laufende Projekte, die große Anzahl von Projektangeboten anderer Windparkentwickler und die Kündigung eines Liefervertrags durch einen Roborblattzulieferer. Die eno energy-Anlagen seien nur mit diesen Rotorblättern zertifiziert.

Vorläufige Insolvenzverfahren sind eröffnet

eno energy will den Betrieb zumindest teilweise erhalten, etwa die Sparte für Anlagenwartungen und andere Dienstleistungen. Das zuständige Amtsgericht Schwerin hat mittlerweile vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet und einen vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt.

Anlegerinnen und Anleger sind nach aktuellem Stand nur indirekt von der Pleite betroffen, da die insolvent gemeldeten Unternehmen eno energy GmbH und eno energy systems GmbH nicht börsennotiert sind und in den letzten Jahren auch keine Finanzprodukte angeboten haben.

ECOreporter hatte 2023 hier eine Anleihe der NEAG Norddeutsche Energie Invest 2 GmbH analysiert. eno energy-Chef Karsten Porm ist Aufsichtsratsvorsitzender der NEAG-Gruppe, die geschäftlich eng mit der eno energy-Gruppe verbunden ist.

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