Bei Überweisungen wird bald der Name des Empfängers mit der IBAN abgeglichen. / Foto: Pixabay

  Finanzdienstleister

Überweisungen sollen sicherer werden

Ab Anfang Oktober prüfen Banken, ob bei Überweisungen die Kontonummer zum Namen des Empfängers passt. Das soll Fehlüberweisungen verhindern.

Eine neue EU-Vorschrift verpflichtet Banken ab 9. Oktober dazu, bei Überweisungen innerhalb des Euroraums eine Empfängerüberprüfung durchzuführen. Im Online-Banking muss die Prüfung durch die Sender- und die Empfängerbank in Sekundenschnelle automatisch erfolgen. Die Kundinnen und Kunden bekommen dann angezeigt, ob eine Übereinstimmung zwischen Name und IBAN ganz, weitestgehend oder nicht vorliegt, und können entscheiden, ob sie die Überweisung freigeben wollen.

Bei Papierüberweisungen, die in einer Bankfiliale abgegeben werden, führen Bankmitarbeiter die Empfängerprüfung durch, bei eingeworfenen Überweisungsträgern findet keine Prüfung statt. Die neue Regelung soll ab 9. Juli 2027 vom Euroraum auf die gesamte EU ausgedehnt werden.

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