ABO Energy zieht sich aus einem weiteren Auslandsmarkt zurück. / Foto: ABO Energy

  Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten

ABO Energy trennt sich von Argentinien-Geschäft

Der finanziell angeschlagene Erneuerbare-Energie-Konzern ABO Energy verkauft sein argentinisches Projektportfolio. Die Wertpapiere des Wiesbadener Unternehmens bewegen sich weiter auf niedrigem Niveau.

Das argentinische Portfolio von ABO Energy umfasst Unternehmensangaben zufolge Projekte in der Entwicklungsphase mit einer geplanten Gesamtleistung von 3,17 Gigawatt. Käufer ist die Novva-Gruppe, eine auf Rechenzentren und erneuerbare Energien spezialisierte Plattform mit Sitz in Singapur. Novva hatte Anfang des Jahres bereits Solarprojekte in Kolumbien im Umfang von rund 40 Megawatt von ABO Energy erworben.

Zum Kaufpreis des argentinischen Portfolios macht ABO Energy keine Angaben. „Die bevorstehende Transaktion steht im Einklang mit unserer Strategie der Fokussierung auf Kernmärkte. Wir freuen uns, unsere gute Zusammenarbeit mit Novva fortzusetzen“, sagt ABO Energy-Chef Karsten Schlageter.

ABO Energy ist unter anderem wegen Fehleinschätzungen zur Rentabilität neuer Projekte in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Mehr zum aktuellen Stand und wie ECOreporter die Situation Aktie und Anleihe des Unternehmen einschätzt, lesen Sie im Premium-Bereich.

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