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BioNTech erwartet höheren Umsatz
Der Mainzer Pharmakonzern BioNTech investiert nach wie vor sehr viel Geld in neue Medikamente, hat aber trotz roter Zahlen keine Finanzierungsprobleme. Kann sich der Einstieg in die Aktie derzeit lohnen?
Im dritten Quartal 2025 erzielte BioNTech einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro, das entspricht einem Plus von 22 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen profitierte von einer Vorauszahlung in Höhe von 700 Millionen Dollar des US-Partners Bristol Myers Squibb, mit dem zusammen BioNTech das Krebspräparat Pumitamig entwickelt.
Gewinne sind noch nicht wieder in Sicht
Trotz des höheren Umsatzes verbuchte BioNTech im letzten Quartal einen Nettoverlust von 28,7 Millionen Euro – der Konzern arbeitet an zahlreichen Wirkstoffkandidaten, die hohe Entwicklungskosten verursachen, aber noch keine Umsätze bringen. Nach den ersten drei Quartalen dieses Jahres liegt der Nettoverlust bei 831 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum betrug der Verlust 925 Millionen Euro.
Insgesamt erhält BioNTech von Bristol Myers Squibb 1,5 Milliarden Dollar für die Kooperation bei Pumitamig. Daher rechnen die Mainzer mittlerweile für 2025 mit einem Jahresumsatz zwischen 2,6 und 2,8 Milliarden Euro. Bislang lag die Spanne bei 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro.
Lesen Sie auch unseren zweiteiligen Branchenüberblick zu nachhaltigen Gesundheitsaktien.
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