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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie
China erwägt offenbar Exportstopp für Solartechnik – SMA Solar-Aktie im Plus
China überlegt offenbar, den Export moderner Solartechnologie einzuschränken, um seine Vormachtstellung in dem Bereich zu sichern. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Aktie des hessischen Wechselrichterherstellers SMA Solar profitiert.
Eine Exportbeschränkung würde sich Reuters zufolge in erster Linie gegen die USA und speziell gegen Tesla richten. Bei dem Elektroautobauer interessiert sich Konzernchef Elon Musk kaum noch für das Fahrzeuggeschäft – neben dem Roboterbau und Quantencomputern ist auch Solarenergie in den Fokus des Multimilliardärs geraten.
Elon Musk plant Solarproduktion im großen Stil
Tesla hatte im März verkündet, für 2,9 Milliarden US-Dollar Ausrüstung für Solarfabriken von chinesischen Zulieferern wie dem Anlagenbauer Suzhou Maxwell Technologies zu kaufen. Bis 2028 will Musk so unter anderem eine Solarmodulproduktion mit einer Jahreskapazität von 100 Gigawatt (GW) in den USA aufbauen. Zum Vergleich: Die installierte Solarkapazität in den USA beträgt aktuell rund 135 GW. Das sind etwa 10 Prozent der insgesamt installierten Stromerzeugungskapazität von ungefähr 1.300 GW.
Musk, der immer wieder mit demokratie- und menschenfeindlichen Äußerungen auffällt, erklärte, Solarenergie könnte den gesamten Strombedarf der USA decken. Musks Pläne stehen allerdings in krassem Widerspruch zur Politik von US-Präsident Donald Trump, der erneuerbare Energie aus ideologischen Gründen bekämpft.
Aktie von SMA Solar profitiert
Für China könnten die Tesla-Pläne nach Ansicht von Beobachtern eine Gefahr für die weltweit führende Position bei der Produktion von Solarmodulen sein. Behördenvertreter in der Volksrepublik haben deshalb laut Reuters bereits Gespräche mit dem Zulieferer Suzhou Maxwell geführt. Mögliche Exportbeschränkungen könnten bei einem geplanten Gipfel zwischen Chinas Präsident Xi Jinping und Trump im Mai in Peking zur Sprache kommen.
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