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E-Auto-Aktie BYD: Dumpingpreise drücken den Kurs
Der chinesische Elektroautobauer BYD hat durchwachsene Zahlen für das zweite Quartal 2025 gemeldet. Die Aktie gibt nach.
BYD setzte in den Monaten April bis Juni 201 Milliarden Yuan (24 Milliarden Euro) um. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn brach allerdings um 30 Prozent auf knapp 6,4 Milliarden Yuan (760 Millionen Euro) ein.
„Missstände in der Branche"
Hauptgrund für die stark gesunkenen Gewinnmargen ist der harte Preiskampf auf dem chinesischen Heimatmarkt. Dort unterbieten sich Anbieter mit immer neuen Billigangeboten, um sich Marktanteile zu sichern. Sogar die chinesischen Behörden warnen mittlerweile vor den negativen Folgen der Rabattschlachten. BYD ist zwar weiterhin Marktführer in China, sieht aber Wettbewerbsstörungen durch „Missstände in der Branche wie exzessives Marketing“.
Positiv entwickeln sich mittlerweile hingegen die internationalen Verkäufe. In Europa wurden im Juli mehr als 13.000 BYD-Fahrzeuge neu zugelassen – ein Plus von 225 Prozent zum Vorjahresmonat. Allerdings machen die Auslandsverkäufe weiterhin nur einen geringen Teil des Konzerngeschäfts aus. Insgesamt setzte BYD im Juli 344.000 Autos ab, der Auslandsanteil lag im ersten Halbjahr bei etwa 22 Prozent.
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