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Encavis-Aktionäre erhalten 17,23 Euro je Aktie
Die vollständige Übernahme des Hamburger Erneuerbare-Energien-Konzerns Encavis durch ein Investorenkonsortium um die US-Beteiligungsgesellschaft KKR und das deutsche Familienunternehmen Viessmann ist abgeschlossen. Die verbliebenen Aktionäre erhalten eine Abfindung, die unterhalb des Übernahmeangebots liegt.
Am 10. September wurde die Elbe BidCo AG, ein Unternehmen des Investorenkonsortiums, als übernehmende Rechtsträgerin der Encavis AG ins Handelsregister eingetragen. Damit ist der Übernahmeprozess formal beendet. Die noch in Streubesitz befindlichen restlichen Encavis-Aktien werden zwangsweise eingezogen, ihre Besitzer erhalten eine Barabfindung von 17,23 Euro je Aktie. Nach Angaben von Encavis hat ein gerichtlich bestellter sachverständiger Prüfer die Angemessenheit der Barabfindung bestätigt.
Elbe BidCo hatte 2024 und 2025 in mehreren öffentlichen Kaufofferten 17,50 Euro je Aktie geboten. Die Anteilsscheine waren seit dem Auslaufen der letzten Angebotsphase Ende Januar nur noch an der Börse Hamburg handelbar. Dort kostete die Aktie zuletzt 17,60 Euro (10.9.2025, 15:06 Uhr).
Encavis war bis zum Bekanntwerden der Übernahme eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Mittelklasse.
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