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Encavis: Letzte Aktien werden zwangseingezogen
Die neuen Eigentümer des Erneuerbare-Energien-Konzerns Encavis besitzen mittlerweile so viele Anteile an dem Hamburger Unternehmen, dass sie die Aktien der verbliebenen Minderheitsaktionäre zwangsweise einziehen dürfen.
Das Investorenkonsortium um die US-Beteiligungsgesellschaft KKR und das deutsche Familienunternehmen Viessmann kontrolliert nach dem Ende des letzten Übernahmeangebots eigenen Angaben zufolge mehr als 91 Prozent der Encavis-Anteile und plant nun, die übrigen Aktien im Rahmen eines sogenannten Squeeze-out zu übernehmen.
Als Entschädigung müssen die Investoren den Aktionären dafür eine angemessene Barabfindung zahlen. Der Preis steht noch nicht fest, dürfte aber bei 17,50 Euro je Aktie liegen, dem Kurs der Übernahmeangebote. Rechtliche Grundlage für den Squeeze-out ist § 62 Absatz 1 und 5 des Umwandlungsgesetz in Verbindung mit §§ 327a ff. Aktiengesetz.
Die Encavis-Aktie notiert an der Börse Hamburg aktuell bei 17,45 Euro (Stand 3.2.2025, 8:00 Uhr). Auf fünf Jahre gesehen ist der Kurs um 61 Prozent gestiegen.
Encavis war bis zum Bekanntwerden der Übernahme eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Mittelklasse.
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Encavis AG:
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