US-Aktien dominieren in diesem Wasser-ETF. Kann er überzeugen? / Foto: Pixabay

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ETF-Test: iShares Global Water UCITS ETF

Sauberes, klares Wasser – dafür soll der iShares-ETF Global Water stehen. ECOreporter hat nachgeschaut, was im Portfolio steckt. Ist der ETF eine nachhaltige Option? Und fließen hier die Gewinne verlässlich?

Anbieter des ETFs ist iShares, eine BlackRock-Tochter. BlackRock ist der weltgrößte Vermögensverwalter und Anbieter von ETFs. Ein bedeutender Anteil der von BlackRock verwalteten Gelder steckt in Öl-, Gas- und Kohleinvestments.

Finanzen / Risiko:

Der ETF startete im März 2007. In den letzten zwölf Monaten gewann er 14,8 Prozent, der weltweite Aktienindex MSCI World nur 7,7 Prozent. Auf fünf Jahre gesehen liegt der ETF 78,4 Prozent im Plus, der MSCI World gewann mit 88 Prozent noch etwas stärker an Wert.

Die Jahresgebühren sind mit 0,65 Prozent im Vergleich zu anderen ETFs hoch. In den vergangenen drei Jahren schwankte der Kurs moderat. Da der ETF mit nur 63 Unternehmen schmal aufgestellt ist, empfiehlt ECOreporter eine Haltedauer von mindestens sieben, besser zehn Jahren.

Nachhaltigkeitskonzept:

Der ETF investiert weltweit in mittelgroße und große Unternehmen aus der Wasserbranche. Er bildet einen Index des US-Finanzkonzerns S&P Global nach.

Um in den ETF aufgenommen zu werden, muss ein Unternehmen mindestens 25 Prozent seines Umsatzes im Wassersektor machen – eine niedrige Umsatzschwelle für einen Index, der sich speziell auf die Wasserbranche ausrichten will. Die Einordnung der Unternehmen erfolgt durch S&P Global auf Grundlage eines Klassifizierungssystems des US-Finanzkonzerns MSCI. Zugelassen sind etwa Wasserversorger, aber auch Hersteller von Pumpen, Entsalzungsanlagen und allgemein Technologie zur Wasseraufbereitung.

Zusätzlich gelten Ausschlusskriterien, damit kritische Investments außen vor bleiben. Weitere Nachhaltigkeitskriterien gibt es nicht.

Ausschlusskriterien:

Der ETF schließt Unternehmen vollständig aus, die an Geschäften mit geächteten Waffen oder Atomwaffen beteiligt sind oder gegen den UN Global Compact verstoßen, also etwa Menschen- und Arbeitsrechte grob verletzen. Auch Hersteller von konventionellen Schusswaffen und Tabakprodukten sind komplett tabu.

Ebenfalls ausgeschlossen werden Unternehmen, die mehr als 5 Prozent ihres Umsatzes etwa mit der Stromerzeugung aus Kohle oder der unkonventionellen Förderung von Öl und Gas machen. Unkonventionell meint unter anderem Bohrungen in der Arktis oder eine Gewinnung aus Ölsanden.

So nachhaltig sind die Aktien in diesem ETF:

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