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Leitzins steigt auf 2,25 % – was das für nachhaltige Investments bedeutet
Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen wie erwartet erhöht, um die als Folge des Iran-Kriegs gestiegene Inflation einzudämmen. Banken, die ihr überschüssiges Geld bei der EZB parken, bekommen dafür jetzt 2,25 Prozent Zinsen. Werden damit auch Angebote für Fest- und Tagesgeld attraktiver? Und was bedeutet die Zinsentwicklung für die Kurse nachhaltiger Aktien, Anleihen, ETFs und Fonds? ECOreporter sagt Ihnen, worauf Sie jetzt achten sollten.
Die EZB hatte den Einlagenzins zwischen Sommer 2022 und Herbst 2023 auf den Rekordwert von 4,0 Prozent angehoben, um die damals deutlich erhöhte Inflation in Europa einzudämmen. Hohe Zinsen sorgen dafür, dass Geld teuer wird und deshalb die Nachfrage nach Gütern sinkt – in der Folge geht auch die Inflation zurück, weil bei einer geringeren Nachfrage die Preise sinken.
Weil der Plan der EZB aufging, sanken die Leitzinsen seit Mitte 2024 wieder, zuletzt lag der Einlagenzins bei 2,0 Prozent. Anfang 2026 bewegte sich die Inflationsrate um den Zielwert der Zentralbank von 2,0 Prozent. Als wegen des Iran-Kriegs der Ölpreis sprunghaft stieg, zog aber auch die Inflation wieder spürbar an. Im Euroraum lag sie im Mai bei 3,2 Prozent, in Deutschland nur wegen des Tankrabatts bei 2,6 Prozent. Deshalb hat die EZB nun wie von vielen Experten erwartet die Leitzinsen erhöht.
Lesen Sie im Premium-Bereich, was die Leitzinsen für Tages- und Festgeld bedeuten, worauf Sie bei Aktien jetzt achten sollten und welche attraktiven Investitionsmöglichkeiten immer noch ein gute Idee sein können.
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