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Nachhaltige Aktien, Anleihen / AIF, Fonds / ETF
Gold-ETCs: Gold per Mausklick
Gold kaufen, ohne Barren zu lagern oder Münzen zu verstecken: Sogenannte ETCs machen das einfach. Doch die Wertpapiere unterscheiden sich erheblich – bei Sicherheit, Steuern und Krisentauglichkeit. Worauf Anlegerinnen und Anleger achten sollten.
ETC steht für "Exchange Traded Commodity", sinngemäß übersetzt: "börsengehandelter Rohstoff". Ein Gold-ETC ist daher ein Wertpapier, das die Entwicklung des Goldpreises widerspiegeln soll. Man kauft dieses Wertpapier über das eigene Depot. Es hat eine Wertpapierkennnummer, also eine ISIN und WKN.
Wem gehört das Gold?
Beim Kauf gibt man den Wunschbetrag oder die Stückzahl ein und wählt den Handelsplatz – beispielsweise die Börse Stuttgart. Nach dem Kauf erscheint der Gold-ETC im Depot wie eine Aktie – fertig. Viele Gold-ETCs lassen sich auch per Sparplan kaufen, etwa mit monatlich 50 Euro.
Vorsicht, Betrug!
Gold-ETCs sollten nur über ein reguläres Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem seriösen Broker gekauft werden. Nicht über Angebote in sozialen Netzwerken, Messenger-Gruppen oder am Telefon. Wer dort zum schnellen Goldkauf gedrängt wird oder hohe Renditen versprochen bekommt, hat es in der Regel mit Betrügern zu tun.
Gold-ETCs sollten nur über ein reguläres Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem seriösen Broker gekauft werden. Nicht über Angebote in sozialen Netzwerken, Messenger-Gruppen oder am Telefon. Wer dort zum schnellen Goldkauf gedrängt wird oder hohe Renditen versprochen bekommt, hat es in der Regel mit Betrügern zu tun.
Doch ein Gold-ETC ist kein Goldbarren. Rechtlich gesehen handelt es sich um eine Schuldverschreibung. Anleger werden also Gläubiger des Herausgebers. Gerät dieser in Schwierigkeiten oder wird insolvent, kann das problematisch werden – selbst wenn der ETC mit physischem Gold besichert ist. Denn Eigentümer des Goldes sind Anlegerinnen und Anleger in der Regel nicht. Sie haben lediglich einen Anspruch gegenüber dem ETC-Anbieter. Geht der Pleite, müssen Sie diesen Anspruch im Zweifel gerichtlich durchsetzen.
Gerade in einer schweren Finanz- oder Währungskrise kann das den entscheidenden Unterschied ausmachen. Wer physisches Gold besitzt, hält einen Vermögenswert unmittelbar in der Hand. Ein Gold-ETC bleibt dagegen ein Wertpapier. Wer Gold vor allem als Notfallreserve betrachtet, sollte diesen Unterschied kennen.
Andererseits haben Gold-ETCs praktische Vorteile. Sie müssen nicht in einem Safe oder Bankschließfach gelagert werden, sondern einfach im Depot. Außerdem lassen sie sich während der Börsenzeiten meist schnell kaufen und verkaufen. Man muss also keinen Goldhändler aufsuchen, um das Edelmetall wieder zu Geld zu machen.
Zwischen den verschiedenen Gold-ETCs gibt es allerdings erhebliche Unterschiede – etwa bei der Besicherung, der steuerlichen Behandlung und den Kosten. Im Premium-Bereich lesen Sie mehr darüber.
Mehr zu Gold als möglichem Sicherheitsanker fürs Depot erfahren Sie hier. Mehr über die Nachhaltigkeit von Gold lesen Sie im ECOreporter-Interview mit Desirée Binternagel, Geschäftsführerin des Leipziger Goldhändlers Fairever.
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