Der neue GG-Fonds setzt auf das Zukunftsthema Quantentechnologie. / Illustration: Pixabay

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Grünes Geld startet Quantentechnologie-Fonds

Die Grünes Geld Vermögensmanagement GmbH aus Aschaffenburg will mit ihrem neuen Aktienfonds GG Quantum Anlegerinnen und Anlegern gezielte Investments in Unternehmen aus dem Bereich Quantentechnologie ermöglichen.

Der am 15. Januar gestartete GG Quantum (ISIN DE000A41EDL2) möchte seine Aktien „entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Quantentechnologie“ auswählen. Laut Grünes Geld ist das Investmentuniversum nicht auf den Bereich Quantencomputing beschränkt, zu dem beispielsweise die Entwickler von Quantenprozessoren gehören. Berücksichtigt werden auch die Segmente Quantensensorik, also hochpräzise Sensoren und Messsysteme auf Basis quantenphysikalischer Effekte, sowie Quantenkommunikation und Post-Quanten-Kryptografie. Dazu gehören unter anderem Unternehmen, die quantensichere Verschlüsselung und neue Sicherheitsarchitekturen zum Schutz vor Quantenangriffen entwickeln.

„Quantencomputer lösen nicht alle Probleme – aber sie bieten genau dort Vorteile, wo klassische Rechner scheitern. Sie können auf atomarer Ebene neue Materialien berechnen und damit beispielsweise den Grundstein für neue Medikamente legen. Darüber hinaus besitzen sie das Potenzial, bestehende Technologien zu optimieren und etwa aerodynamischere Flugzeuge, effizientere Schiffe oder wesentlich leistungsstärkere Windräder zu entwickeln“, sagt Gerd Junker, Fondsberater und Geschäftsführer der Grünes Geld Vermögensmanagement GmbH.

Kein Nachhaltigkeitskonzept

Im Fonds finden sich neben spezialisierten Quantenfirmen auch Tech-Riesen mit großen Quanten-Abteilungen wie Alphabet (Google), Microsoft und IBM. Als nachhaltig ausgewiesen ist der GG Quantum nicht.

„Der GG Quantum ist ein Artikel-6-Fonds im Sinne der EU-Offenlegungsverordnung und verfolgt kein formales Nachhaltigkeits- oder ESG-Anlagekonzept. Entsprechend gibt es keine verbindlichen ökologischen oder sozialen Mindestkriterien im Rahmen der Anlagepolitik“, erläutert Carmen Junker, Fondsberaterin und Geschäftsführerin von Grünes Geld, auf Anfrage von ECOreporter. „Die Investmentstrategie fokussiert sich auf technologische Zukunftsfähigkeit, Innovationskraft und industrielle Relevanz der adressierten Unternehmen entlang der quantentechnologischen Wertschöpfungskette. Viele der Anwendungsfelder – etwa in Materialeffizienz, Energiesystemen, industrieller Optimierung, Messtechnik oder Post-Quantum-Security – können mittel- bis langfristig positive ökologische und gesellschaftliche Wirkungen entfalten. Diese Wirkungen sind jedoch keine formalen Anlageziele, sondern technologische Folgeeffekte der Investition in zukunftsrelevante Infrastrukturtechnologien.“

Grünes Geld bietet auch den nachhaltigen Wasserstoff-Fonds GG Wasserstoff an, den ECOreporter hier getestet hat.

Viele weitere Fondstests und Informationen zu nachhaltigen Fonds finden Sie hier.

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