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Im Test: UmweltBank Fonds – Green Future
Mit dem UmweltBank Fonds – Green Future investiert die Nürnberger UmweltBank überwiegend in kerngrüne Unternehmen, von denen sich einige eher selten in Fonds finden. ECOreporter hat die Aktienliste und das Nachhaltigkeitskonzept eingehend analysiert und dem Fonds das ECOreporter-Nachhaltigkeitssiegel verliehen.
Der UmweltBank Fonds – Green Future hieß bis Ende 2024 UmweltSpektrum Natur (ECOreporter berichtete hier über die Umbenennung). Der Fonds hat einen ähnlichen Nachhaltigkeitsansatz wie sein Schwesterfonds UmweltBank Fonds – Social Future (ECOreporter-Test). Auch hier geht es um Investments in Unternehmen, die dabei helfen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (die sogenannten SDGs) zu erreichen.
Der Schwerpunkt des UmweltBank Fonds – Green Future liegt dabei auf den ökologischen Zielen. Der Fonds beschränkt sich nicht auf Erneuerbare-Energien-Aktien, sondern hält auch Papiere von Halbleiterkonzernen, Garten- und Landschaftsbauern oder veganen Lebensmittelherstellern.
Selbst ist die Bank
Viele dieser Unternehmen tauchen nicht häufig in Fonds auf. Das liegt unter anderem daran, dass die UmweltBank sich nicht an Nachhaltigkeits-Indizes orientiert und sich auch nicht auf Ratingagenturen und ihre teils widersprüchlichen Bewertungen verlässt, sondern die Nachhaltigkeit möglicher Investments selbst prüft. So finden Aktien ihren Weg in den Fonds, die andere Anbieter gar nicht auf dem Zettel haben.
Der UmweltBank Fonds – Green Future wählt seine Investments nach den strengen Nachhaltigkeitsvorgaben der UmweltBank aus und berücksichtigt dabei anspruchsvolle Ausschlusskriterien (eine vollständige Liste finden Sie weiter unten). Ein mit externen Expertinnen und Experten besetzter Umweltrat achtet darauf, dass der Fonds seine Vorgaben einhält. ECOreporter hat sich alle zum Testzeitpunkt 34 Unternehmen im Fonds angesehen: Nach Einschätzung der Redaktion verstößt keines gegen die Auswahlkriterien.
Vorbildlich auch die Transparenz der UmweltBank: Die aktuelle Bestandsliste des Fonds ist online einsehbar, Nachhaltigkeitskonzept und Auswahlverfahren werden sehr anschaulich dargestellt.
Ein ECOreporter-Siegelfonds

Der UmweltBank Fonds – Green Future erhält im ECOfondstest die Nachhaltigkeitsnote 1,3. Damit gehört er zu den nachhaltigsten bislang von ECOreporter geprüften Fonds. Wer einsteigt, sollte in der Lage sein, den Fonds mindestens sieben Jahre zu halten, besser länger.
Weil der UmweltBank Fonds – Green Future in allen Nachhaltigkeitsbereichen überzeugen kann, trägt er das ECOreporter-Nachhaltigkeitssiegel (eine Liste aller Siegelträger finden Sie hier).
Den vollständigen Fondstest können Sie weiter unten lesen oder oben rechts als kostenfreies PDF herunterladen.
ECOreporter testet regelmäßig nachhaltige Aktienfonds, Mischfonds, Rentenfonds, Mikrofinanzfonds und ETFs. Eine Übersicht über die ECOfondstests liefert Ihnen die Redaktion hier.
Details zum Benotungssystem von ECOreporter finden Sie hier.
Von der UmweltBank gibt es auch eine börsennotierte Aktie. Sie gehört zu den ECOreporter-Favoriten-Aktien der Kategorie Grüne Spezialwerte. Mehr dazu können Sie hier lesen. Ein Unternehmensporträt der UmweltBank finden Sie hier.
ECOfondstest
01/2026
Einzeltest
Aktienfonds
UmweltBank Fonds - Green Future
Finanzen: Der Fonds hat in den letzten 12 Monaten 21,4 % an Wert gewonnen (16.1.2025 – 16.1.2026). Zum Vergleich: Der MSCI World Index stieg im gleichen Zeitraum um 8,5 %. Auf 3 Jahre legte der Fonds 25,9 % zu (MSCI World: plus 61 %). Für einen Aktienfonds etwas höhere Jahreskosten von 2,04 %.
Risiko: Totalverlust unwahrscheinlich. Teilverluste möglich. Für einen Aktienfonds eher geringe Wertschwankungen.


Nachhaltigkeit: Der UmweltBank Fonds – Green Future (früher UmweltSpektrum Natur) investiert nach dem strengen Nachhaltigkeitsansatz der UmweltBank weltweit in Aktien von Unternehmen, die einen positiven Beitrag zum Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) leisten. Der Schwerpunkt liegt auf ökologischen Zielen wie „sauberes Wasser“, „Klimaschutz“ und „bezahlbare und saubere Energie“. Im Bestand des Fonds sind Erneuerbare-Energien-Unternehmen (7C Solarparken, Arise, Energiekontor), Beleuchtungsspezialisten (Signify, Osram) und der Garten- und Landschaftsbauer Green Landscaping. Dazu etwa der vegane Lebensmittelhersteller Valsoia, der Medizintechnikanbieter C-Rad und die Chip-Konzerne Micron und Aixtron. Komplett tabu sind u.a. Geschäfte mit fossilen Energien und Kernenergie, militärischen Gütern, Gentechnik und Giftstoffen. Der Fonds investiert auch nicht in Unternehmen, die durch kontroverses Umweltverhalten oder Verstöße gegen Arbeits- und Menschenrechte auffallen. Nach ECOreporter-Recherchen verstößt keines der zum Testzeitpunkt 34 Unternehmen gegen die Anlagerichtlinien. Die UmweltBank bezieht ihre Bewertungsdaten von den Nachhaltigkeits-Ratingagenturen ISS ESG und EthiFinance. Der mit externen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wirtschaftsethik und nachhaltige Projektentwicklung besetzte Umweltrat der Bank hat die Anlagekriterien des Fonds mitentwickelt und kontrolliert, ob sie eingehalten werden.
Transparenz: Die UmweltBank informiert anschaulich über Auswahlverfahren, Nachhaltigkeitskonzept und Fondsgremien. Die komplette aktuelle Aktienliste ist auf der Fonds-Website einsehbar.
Nachhaltige Wirkung: Der Fonds beteiligt sich an Neuemissionen von Aktien. Hierbei fließt Geld vom Aktionär direkt ins Unternehmen. Der Fonds nimmt seine Stimmrechte auf Hauptversammlungen wahr. Das Stimmverhalten und der Verkauf von Aktien aufgrund unzureichender Nachhaltigkeit werden veröffentlicht. Die UmweltBank kontaktiert investierte Unternehmen bei Nachhaltigkeitsproblemen.
Gesamtnote:
1
2
3
4
5
6
Fazit: Vorbildlicher Umweltfonds mit hohem Nachhaltigkeitsanspruch und vielen grünen Unternehmen.
Nachhaltigkeitsnote:
1
2
3
4
5
6
Aktien-Auswahlprinzip:
1,3
Nachhaltigkeits-Management:
1,0
Transparenz:
1,3
Nachhaltige Wirkung:
1,7
Finanznote:
1
2
3
4
5
6
Wertentwicklung:
2,5
Sicherheit/Risiko:
3,0
Kosten:
3,3
Wertentwicklung: Performance in Relation zu MSCI World Index und Festgeldanlagen (Faktor 5 in Finanznote). Gesamtnote kann Rundungsdifferenzen aufweisen.

Stärken
- Strenge Auswahlkriterien
- Umweltrat mit externen Experten
- Hohe Transparenz
Schwächen
- Keine
Empfohlene Anlagedauer: Ab 7, besser 10 Jahre.
Fondsname:
UmweltBank Fonds - Green Future
Start:
2022
Fondsinitiator:
UmweltBank AG
ISIN:
LU2373430185
Internet:
Volumen 16. Januar 2026:
21,3 Millionen Euro
Jahresgesamtkosten (TER):
2,04%
- Alkohol (Vertrieb): 2,0%
- Öl und Gas (Dienstleistungen): 1,0%
- Tabakprodukte (Vertrieb/Dienstleistungen): 2,0%
- Pornografie (Vertrieb): 2,0%
- Glücksspiel (Vertrieb): 2,0%
- Nicht-medizinisches Cannabis (Produktion): 0,0 %, (Vertrieb/Dienstleistungen): 2,0%
