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Infineon schneidet besser ab als erwartet – KI-Gewinne sollen kommen
Beim Chiphersteller Infineon sind die Geschäfte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 besser gelaufen als erwartet. Dank seiner Chips für die Stromversorgung von Rechenzentren will das Unternehmen aus Neubiberg bei München nun auch verstärkt vom Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) profitieren. Dafür wird kräftig investiert.
Im Quartal von Oktober bis Dezember steigerte der Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Analysten hatten im Vorfeld nur mit 3,6 Milliarden Euro gerechnet. Die Segmentergebnis-Marge, also die Marge für das Ergebnis der Geschäftssegmente ohne Berücksichtigung bestimmter Kosten, verschlechterte sich zwar von 18,2 auf 17,9 Prozent, fiel aber um 2 Prozent besser aus als erwartet. Unter dem Strich stieg der Nettogewinn um 11 Prozent auf 256 Millionen Euro.
Deutlich mehr Investitionen
Schwierig läuft es weiterhin in der wichtigen Autochip-Sparte, die rund die Hälfte des Umsatzes bei Infineon ausmacht. Hier stagnieren die Erlöse auf Niveau des Vorquartals – laut Konzern insbesondere wegen der schwachen Nachfrage von Elektroautoherstellern. Für das laufende zweite Quartal erwartet das Management einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro und trifft damit die Prognose der Analysten.
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09.03.26
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