Infineon veräußert einen Standort in Thailand. / Foto: Infineon

  Nachhaltige Aktien

Infineon verkauft Fabrik in Bangkok

Der Chiphersteller Infineon verkauft ein Werk für die sogenannte Backend-Fertigung von Halbleitern in Thailand an die Investment-Holding Malaysian Pacific Industries Berhad (MPI). Das Unternehmen aus Neubiberg bei München will an dem Standort aber weiter innovative Fertigungsmethoden mitentwickeln.

Alle Mitarbeitenden in der Produktion in Bangkok werden laut Infineon von MPI übernommen. Infineon betont, dass die Zusammenarbeit eng fortgeführt werde, um Kunden sowohl bestehende Produkte als auch neue innovative Lösungen anzubieten.

Entwicklung neuer Fertigungsverfahren

Konkret wollen die beiden Konzerne gemeinsam neue Packaging-Angebote entwickeln. Das Packaging ist Teil des zweiten Schritts bei der Chipherstellung, der Backend-Fertigung. Dabei werden bereits fertige Chips mit Kontakten versehen, in Gehäuse gepackt und für den Einbau in elektronische Geräte vorbereitet.

Der Verkauf ist Infineon zufolge Teil der Fertigungsstrategie des Unternehmens. Diese sieht eine Kombination aus eigener Produktion und Auftragsfertigung vor. Der Abschluss der Transaktion wird für Anfang 2026 erwartet, zum finanziellen Umfang des Geschäfts wurden keine Angaben gemacht.

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