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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
Intel will Sparte für Spezial-Chips an die Börse bringen
Der US-Chipkonzern Intel plant, einen weiteren Konzernbereich an die Börse zu bringen. Dabei geht es um das Geschäft mit programmierbaren Spezial-Chips, die zum Beispiel in Kommunikations-Technik oder Infrastruktur von Rechenzentren eingesetzt werden.
In einem ersten Schritt soll die sogenannte Programmable Solutions Group (PSG) ab Anfang 2024 als separater Geschäftsbereich geführt werden. Der Gang an die Börse soll dann in den kommenden zwei bis drei Jahren folgen, wie der ECOreporter-Aktien-Favorit am Dienstag mitteilte.
Intel muss Produktion modernisieren
Im vergangenen Jahr brachte Intel bereits den israelischen Autozulieferer Mobileye an die Börse, den der Konzern 2017 übernommen hatte. Dabei behielt Intel allerdings die Mehrheit an dem Unternehmen. Das Geschäftssegment mit programmierbaren Chips basiert auf dem 2015 übernommenen Halbleiterentwickler Altera.
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Die Intel-Aktie profitiert von der Neuigkeit. Nachdem die deutschen Börsen am Dienstag wegen des Feiertags geschlossen waren, ist die Aktie im Tradegate-Handel aktuell 1,3 Prozent im Plus zum Montag und kostet 34,56 Euro (Stand: 4.10.2023, 9:14 Uhr). Auf Monatssicht hat die Aktie 1,1 Prozent zugelegt, im Jahresvergleich ist sie 24,6 Prozent im Plus.
Intel hat insbesondere wegen Problemen bei der Fertigung in den letzten Jahren am Chipmarkt an Boden verloren. Aktuell profitieren andere Halbleiter-Firmen von den Trends in der Tech-Industrie: Nvidia ist stark bei Technik für Künstliche Intelligenz, Auftragsfertiger wie Taiwan Semiconductor (TSMC) sind führend bei der Herstellung von Smartphone-Prozessoren.
Ein Ausbau bei gleichzeitiger Modernisierung der Produktion und die Neuschaffung eines Geschäfts als Auftragsfertiger sollen Intel wieder auf Kurs bringen. Unter anderem baut das Unternehmen eine Fabrik in Magdeburg, für die der Konzern Fördermittel in Höhe von 10 Milliarden Euro erhalten soll.
Gleichzeitig spart Intel kräftig und trennt sich von Geschäftsbereichen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. So verkaufte das Unternehmen etwa die Server-Fertigung sowie die Fertigung von Mini-PCs und stellte die Produktion von Chips für das sogenannte Krypto-Mining ein.
Wegen der hohen Investitionen erwartet Intel, das laufende Geschäftsjahr 2023 in der Verlustzone abzuschließen. Langfristig traut ECOreporter es Intel zu, wieder solide Gewinne zu erwirtschaften. Dass der Konzern eigene Fabriken besitzt und nicht abhängig von asiatischen Auftragsfertigern ist, kann sich als Vorteil erweisen.
Einstieg nur mit langer Haltedauer
Anlegerinnen und Anleger, die einen Einstieg in Erwägung ziehen, sollten ihre Investition aber langfristig planen. Für 2024, wenn der Konzern wieder Gewinne erzielen will, liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie bei hohen 45. Die erwartete Dividendenrendite für das laufende Geschäftsjahr beträgt 1,6 Prozent.
Intel ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Dividendenkönige. Lesen Sie hier unser ausführliches Unternehmensporträt. Mehr zum Thema KI erfahren Sie im ECOreporter-Dossier In Künstliche Intelligenz investieren: die nachhaltigsten KI-Aktien.
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Intel Corp.: ISIN US4581401001 / WKN 855681