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Erneuerbare Energie, Meldungen
KfW: Wind- und Solarstrom ergänzen sich sehr gut
Wind- und Solarenergie tragen im Zusammenspiel entscheidend zur Energiewende in Deutschland bei. Das geht aus einer neuen Studie der staatlichen Förderbank KfW hervor.
2025 stammten 56 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Quellen. Windenergie deckte 29 Prozent des Stromverbrauchs ab, Solarenergie 16 Prozent. Laut der KfW-Studie ergänzten sich die beiden Erzeugungsarten dabei „ausgesprochen gut“. In den vergangenen drei Jahren fielen demnach im Schnitt lediglich an jeweils rund 15 Tagen ungünstige Bedingungen für Wind und Sonne zusammen. Das sind nur rund 4 Prozent aller Tage im Jahr. „Die höchste Sonnenausbeute gibt es an Tagen mit wenig Wind – und andersherum“, heißt es in der Studie.
„Kein Klumpenrisiko für Deutschland“
Zugleich läge der Anteil von Wind- und Solarstrom immer seltener unter bestimmten Schwellenwerten: 2025 hätten beide Erzeugungsformen zusammengerechnet an 16 Tagen geringe Anteile (unter 15 Prozent) an der Gesamtstromerzeugung gehabt, vier Jahre zuvor seien es mit 31 Tagen noch fast doppelt so viele gewesen. Ebenso sei die Anzahl der Tage zurückgegangen, an denen der Anteil von Wind- und Solarenergie sehr niedrig (unter 10 Prozent) war: von neun Tagen 2021 auf sechs Tage 2025. Das Fazit der KfW: „Der Ausbau der erneuerbaren Energien zeigt Wirkung.“
„Der starke Ausbau von Wind- und Solarenergie stellt kein Klumpenrisiko für Deutschland dar. Beide Energiequellen wirken effektiv zusammen", sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. „Die erneuerbaren Energien sind inzwischen die zentrale Säule der Stromversorgung in Deutschland. Der Ausbau ist bereits fortgeschritten, dennoch sind weitere Schritte erforderlich. Perspektivisch könnte die Stromerzeugung aus Biomasse noch gezielter zu Zeiten mit wenig Wind und Sonne zum Einsatz kommen. Auch eine Flexibilisierung der Nachfrage, mehr Batteriespeicher und neue Gaskraftwerke, die mittelfristig mit Wasserstoff betrieben werden können, sind ein wichtiger Teil der Lösung.“
Die komplette KfW-Studie finden Sie unter www.kfw.de/s/dekBbmd8.
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