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Maersk: Auswirkungen der Situation im Roten Meer verschärfen sich
Die negativen Auswirkungen der Angriffe im Roten Meer auf die Schifffahrt und die globalen Lieferketten nehmen weiter zu, wie die dänische Großreederei Moller-Maersk gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte. Containerfrachter werden weiterhin von der Suezkanal-Route umgeleitet.
Seit Monaten legen Angriffe von Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe den Warentransport durch das Rote Meer weitestgehend lahm, der zu normalen Zeiten etwa 12 Prozent des weltweiten Seehandels ausmacht. Reedereien wie Maersk leiten ihre Schiffe über das Kap der Guten Hoffnung im Süden Afrikas um, was deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Die Umleitung hat die Frachtraten in die Höhe getrieben und Staus in asiatischen und europäischen Häfen verursacht.
Auswirkungen für das gesamte weltweite Liefernetz
Laut Maersk haben jüngste Daten gezeigt, dass die Zahl der Schiffe, die den Suezkanal passieren, um 66 Prozent zurückgegangen ist, seit die Reedereien begonnen haben, ihre Schiffe um Afrika herum umzuleiten.
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"Diese Unterbrechungen haben zu einer Umstellung von Angeboten und zu Mengenverschiebungen geführt, was die Infrastruktur belastet und zu Hafenüberlastung, Verspätungen und Engpässen bei Kapazität und Ausrüstung führt", fügte das Unternehmen hinzu.
Maersk hatte im Juli erklärt, die Unterbrechung des Containerverkehrs über das Rote Meer habe sich über die Handelsrouten zwischen dem Fernen Osten und Europa hinaus auf sein gesamtes globales Netzwerk ausgeweitet. Diese Kettenreaktion würde zu Engpässen führen.
"Der Zeitplan für die Behebung dieser Störungen und die Rückkehr zur 'Normalität' ist nach wie vor ungewiss", teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Nachfrage in der Containerschifffahrt sei aber weiterhin robust.
Die Maersk-Aktie ist im Tradegate Handel aktuell 1,5 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 1.270,00 Euro (Stand: 6.9.2024, 9:27 Uhr). Auf Monatssicht notiert die Aktie 8,8 Prozent im Minus, im Jahresvergleich hat sie 20,7 Prozent eingebüßt.
Wegen der durch die Krise steigenden Frachtraten hat Maersk seine Ergebniserwartungen für 2024 bereits mehrmals angehoben. Allerdings waren die Frachtraten ursprünglich auch auf sehr niedrigem Niveau erwartet worden. Zum Jahresstart hatte Maersk 2024 sogar einen Nettoverlust für möglich gehalten. Und in den vergangenen Jahren konnte der Konzern teils noch deutlich höhere Preise verlangen.
Die Aktie bleibt nach Einschätzung von ECOreporter eine spannende Investment-Idee für Anlegerinnen und Anleger, die mit erhöhten Risiken leben können. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2024 von 7 ist die Aktie derzeit moderat bewertet. Die erwartete Dividendenrendite für 2024 beträgt gute 2,3 Prozent.
A.P. Moller-Maersk A/S Class A:
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04.01.26
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