Lotosblumenernte in Kambodscha. In Teilen des Landes sind offenbar zu viele Mikrokredite vergeben worden. / Foto: Pixabay

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Mikrofinanzfonds – eine „gigantische Umverteilung in den globalen Norden“?

In einer Radiosendung des Südwestrundfunk (SWR) werden schwere Vorwürfe gegen Mikrofinanzbanken erhoben: In Kambodscha sollen sich überschuldete Mikrofinanzkunden umgebracht haben. ECOreporter hat die nachhaltigen Mikrofinanz-Investoren GLS Investments, Invest in Visions und Oikocredit dazu befragt.

Laut SWR-Bericht sind viele Menschen in Kambodscha überschuldet – auch weil sie Kredite von lokalen Mikrofinanzinstituten (MFIs) abbezahlen müssen. In dem südostasiatischen Staat sind dem Sender zufolge insgesamt Kredite im Wert von umgerechnet 12 Milliarden Euro im Umlauf. Das entspreche ungefähr der Hälfte des Bruttosozialproduktes des Landes. In dem Radiobeitrag geht es unter anderem um einen Mann, der mit 18.000 US-Dollar – für Mikrokredite eine hohe Summe – beim großen MFI LOLC Cambodia verschuldet war und sich das Leben nahm.

Der SWR kritisiert unter anderem hohe Kreditgebühren in Kambodscha von bis zu 26 Prozent. Da ein Teil davon beispielsweise auch an Mikrofinanzfonds in Deutschland gehe, die MFIs Geld leihen, fände eine „gigantische Umverteilung“ statt – „vom globalen Süden in den globalen Norden“.

Die Vorwürfe gegen Mikrofinanzanbieter aus Kambodscha sind nicht neu. 2022 veröffentlichte der Autor der SWR-Sendung bereits einen ähnlich kritischen Bericht in der christlichen Zeitschrift „Publik-Forum“. Damals wurden allerdings noch keine Selbstmorde erwähnt. Vier europäische Anbieter von Mikrofinanz-Investments hatten sich im Februar 2023 auf Anfrage von ECOreporter ausführlich zu dem Artikel geäußert und unter anderem dessen einseitige Darstellung des Themas bemängelt.

ECOreporter hat drei der Unternehmen erneut um Stellungnahmen gebeten: die internationale Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit sowie die Mikrofinanzfonds-Anbieter Invest in Visions aus Frankfurt und GLS Investments, die Fondstochter der Bochumer GLS Bank. In der SWR-Sendung werden sie als Profiteure des Mikrofinanzsystems in Kambodscha dargestellt.

ECOreporter: Sind Sie derzeit in Kambodscha tätig? Haben Sie Geld an das in der Radiosendung erwähnte MFI LOLC verliehen?

Der folgende Premium-Inhalt ist aufgrund des Artikelalters nun frei verfügbar.

Katharina Lange (Senior Research Analystin der GLS Investments): Unser Fondsmanagement hat seit 2021 das Investitionsvolumen in Kambodscha konsequent abgebaut, und wir haben uns dazu entschlossen, auf absehbare Zeit nicht wieder in dem Land zu investieren. Derzeit ist der Fonds noch in ein Mikrofinanzinstitut in Kambodscha investiert: LOLC Cambodia.

Jessica Bodmann (Geschäftsführerin von Oikocredit in Deutschland): Oikocredit ist aktuell in Kambodscha tätig. LOLC Cambodia ist seit 2010 Partner von Oikocredit. Über diese und andere Partnerschaften mit Mikrofinanzinstitutionen haben wir über die Jahre mehr als 1,4 Millionen Menschen ohne Bankkonto den Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht. Hierfür arbeiten wir mit sorgfältig ausgewählten Partnern zusammen, die unsere Werte und sozialen Ziele teilen und sich zu hohen Standards beim Kundenschutz verpflichten.

Wir verlangen von allen unseren sechs Partnerorganisationen in Kambodscha, dass sie das unabhängige Kundenschutzzertifikat Client Protection Principles CPP (cerise-spm.org/wp-content/uploads/2021/01/The-Client-Protection-Principles_EN.pdf) erwerben, das für höchste Standards unter anderem bei der Vermeidung von Überschuldung, der Gewährleistung von Transparenz und dem Kundenschutz steht.

Ein Rückzug aus Kambodscha wäre aus unserer Sicht kontraproduktiv, da wir als Social Impact Investorin den Markt Geschäftsbanken und MFIs überlassen würden, die kaum Ansprüche an soziale Wirkung und Kundenschutz haben. Solange wir einen positiven Einfluss haben und auf Verbesserung der sozialen Standards im Mikrofinanzwesen vor Ort hinwirken können, werden wir uns weiter in Kambodscha engagieren.


Mikrofinanzkundin in Indonesien. Mikrokredite sind für viele Menschen im globalen Süden die einzige Möglichkeit, sich bei einer Bank Geld für den Aufbau eines Kleingewerbes zu leihen. / Foto: GLS Investments

Moritz Isenmann (Senior Impact and Sustainability Manager bei Invest in Visions): Wir haben bereits im Dezember 2022 entschieden, bis auf weiteres keine neuen Darlehen an kambodschanische MFIs zu vergeben. Dies haben wir auch in unserem Impact Report 2022 kommuniziert.

Wir stehen mit LOLC Cambodia seit 2016 in geschäftlichen Beziehungen. Das letzte Darlehen an das MFI haben wir im März 2022 vergeben. Dies war nach dem Beginn der Kontroversen, aber über ein Jahr vor Bekanntwerden der Anschuldigungen, dass die Geschäftspraktiken von LOLC zu Suiziden beitragen. Vor Auszahlung des Darlehens haben wir unseren Advisor (Berater) Incofin Asset Management, der das Darlehen an uns herangetragen und die erste Prüfung dazu durchgeführt hat, zur Unbedenklichkeit der Transaktion befragt. Diese wurde uns bestätigt.

Zudem lag nicht nur eine hervorragende Bewertung von LOLC durch das Kundenschutzsiegel von Cerise+SPTF vor – das zuverlässigste Siegel, das es bislang im Mikrofinanzmarkt gibt. Die unabhängige Impact-Umfrageagentur 60 Decibels hatte außerdem eine Umfrage unter Kunden von LOLC durchgeführt. Eines der Ergebnisse der Befragung lautete, dass „keinerlei Hinweise auf unethisches Verhalten seitens LOLC Cambodia“ gefunden werden konnten.

Wie schätzen Sie den Mikrofinanzmarkt in Kambodscha aktuell ein?

Jessica Bodmann (Oikocredit): Wir beobachten seit vielen Jahren aufmerksam die hohen Verschuldungsraten und die Marktsättigung in manchen Regionen Kambodschas. Um zu vermeiden, dass Oikocredits Endkundinnen und Endkunden von Überschuldung bedroht sind, haben wir bereits eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen: Wir haben 2012 und 2017 zwei Überschuldungsstudien durchgeführt, unterstützen unsere Partnerorganisationen durch Schulungen und Beratung bei der Stärkung ihrer Kundenschutzmaßnahmen und haben landesweite Fernseh- und Radiokampagnen zur finanziellen Bildung der Bevölkerung organisiert.

Die Überschuldungsstudien kamen zu dem Ergebnis, dass es hohe Kredit-, Wachstums- und Verschuldungsquoten in Kambodscha gibt. Sie zeigten aber auch, dass einige Bereiche und Segmente noch keinen guten Zugang zu Mikrofinanzierung, aber einen Bedarf an Investitionskapital haben – zum Beispiel in der Landwirtschaft, insbesondere bei Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Seitdem haben unsere Partner ihre Reichweite in ländlichen Gebieten strategisch ausgebaut.

Moritz Isenmann (Invest in Visions): Bis heute gilt, dass noch kein von dritter Stelle bestätigter Fall von missbräuchlichem Verhalten seitens des MFI LOLC oder seiner Mitarbeiter vorliegt. Was den Fall des erwähnten Suizids betrifft, so haben wir direkt, nachdem wir Kenntnis davon erhalten hatten, Kontakt zu LOLC Cambodia aufgenommen. LOLC hat uns gegenüber geäußert, dass es kein Verschulden des zuständigen Kreditsachbearbeiters erkennen kann. Trotzdem sehen wir den Kreditvergabeprozess des Mikrofinanzinstituts mittlerweile kritisch. Denn auch ganz unabhängig von der bislang nicht mit ausreichender Sicherheit geklärten Frage, was letztlich ursächlich für den Suizid war, hätte der Kunde unserer Ansicht nach keinen Kredit in einer derartigen Höhe erhalten dürfen.

Erst die Veröffentlichung einer Studie von Professor Frank Bliss im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit im Mai 2022 hat eine wissenschaftlich fundierte Grundlage geschaffen, die es erlaubt, den kambodschanischen Mikrofinanzmarkt besser einzuschätzen. Die Studie bietet ein gemischtes Bild. Einerseits bestätigt sie die Überschuldungsproblematik, andererseits zeigt sie, dass die überwiegende Mehrheit der Kreditnehmer (82,3 Prozent) ihre Kredite positiv bewertet – insbesondere ökonomisch. Dies wird in dem SWR-Beitrag verschwiegen. Ebenfalls verschwiegen wird, dass die Studie zu 95 Prozent einen respektvollen Umgang der Mitarbeiter von MFIs mit den Darlehensnehmern bestätigt.

Wie stehen Sie zu dem Vorwurf, nachhaltige Anbieter wie Sie würden zu hohe Zinsen (6 Prozent und mehr) von MFIs verlangen und zu einer „gigantischen Umverteilung beitragen“?


Verantwortungsvolle Mikrofinanzinstitute beraten ihre Kundinnen und Kunden zum Thema Schuldentilgung. / Foto: Invest in Visions

Moritz Isenmann (Invest in Visions): Dieser Vorwurf ist abwegig: Niemand wird dazu gezwungen, einen Kredit von den von uns gemanagten Fonds anzunehmen. Wenn ein MFI einen Kredit annimmt, dann tut es das, weil unsere Konditionen besser sind als die der anderen Anbieter, mit denen wir im Wettbewerb stehen. Wenn die MFIs bessere Konditionen auf dem lokalen Markt erhalten würden, würden sie die Darlehen dort aufnehmen.

Ralf Burmeister (Portfolio Manager des GLS AI – Mikrofinanzfonds): Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer im globalen Süden haben meist keine oder wenig Sicherheiten, die hinterlegt werden können. Demnach müssen Kredite von Mikrofinanzinstituten meist teurer sein als die uns bekannten Kreditkonditionen in Europa. Unser Kredit an LOLC wird mit 6 Prozent in US-Dollar verzinst. In diesem Zinssatz sind bereits Absicherungskosten zwischen US-Dollar und der Anlagewährung Euro von 1,6 Prozent berücksichtigt, mit denen wir unsere Anlegerinnen und Anleger vor Währungsschwankungen schützen. Im Ergebnis liegt der Ertrag dieser Investition daher nur leicht unterhalb des aktuellen EZB-Leitzinses.

Jessica Bodmann (Oikocredit): Oikocredit verlangt keine zu hohen Zinsen von den Partner-MFIs. Die Zinsen entsprechen lokalen Marktstandards, die uns in Deutschland hoch erscheinen mögen. Sie kommen unter anderem wie folgt zustande:

  • Kredite in Schwellen- und Entwicklungsländern sind aufgrund hoher Inflationsraten tendenziell teurer. In den Ländern, in denen wir tätig sind, sind Inflationsraten von 20 Prozent keine Seltenheit. Ausgehend davon benötigen unsere Partnerunternehmen eine Marge, und wir rechnen die Risikomarge ein. Ein Zinssatz in Landeswährung kann also leicht 26 Prozent erreichen und ist damit ein üblicher Prozentsatz in der Region. Wer in diesen Ländern Geld auf einem Bankkonto spart, erhält oft einen höheren Zinssatz als 20 Prozent, um den Inflationseffekt auszugleichen. Mit den relativ kleinen Darlehenssummen können die Menschen ihre Verdienstmöglichkeiten erheblich steigern. Wir beobachten, dass die Einkommen steigen und dass sich die Preise schnell anpassen. Wenn ein Kunde beispielsweise Schreiner ist und die Inflation 20 Prozent beträgt, werden die Preise für seine Schreinerdienste und sein Einkommen ebenfalls um 20 Prozent steigen. Das deckt die Kosten. So können die Kundinnen und Kunden die Zinsen bezahlen, weil ihr Einkommen zunimmt.
  • Unsere Partnerunternehmen, die Mikrokredite zur Verfügung stellen, bieten zunächst eine Schulung zu Finanzthemen an. Jemand fährt zum Haus der Kundin oder des Kunden, selbst wenn es sich an einem abgelegenen Ort befindet, und erklärt: „Welches Darlehen Sie auch immer auswählen und erhalten, Sie müssen es zurückzahlen. Dafür ist es wichtig, zu sparen, ein wenig von den Einnahmen, die Sie haben, zur Seite zu legen. Schauen wir uns die Details Ihrer Situation an." Gemeinsam werden die Einnahmen und Ausgaben betrachtet. Das erfordert Zeit und kostet Geld (unter anderem Personalkosten), ist aber sehr wichtig, um die Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer vor Überschuldung zu schützen.
  • Es gibt neben dem Länderrisiko noch einen weiteren Risikoaufschlag: Dieser bezieht sich auf den Sektor, in dem die Kundinnen und Kunden tätig sind, und auf das Produkt, das sie verkaufen. Landwirtschaftliche Aktivitäten haben beispielsweise einen hohen Risikoaufschlag. Zwar ist Nahrung auch in Krisenzeiten eine Notwendigkeit, dennoch gibt es große Risiken wie klimabedingte Ernteausfälle und große Preisschwankungen für landwirtschaftliche Erzeugnisse.

Bei Oikocredit tragen die Zinsen, die unsere Partner an uns zahlen, in keinster Weise zu einer „gigantischen Umverteilung“ bei. Als soziale Impact Investorin liegt der Fokus unserer Arbeit seit über 40 Jahren auf der Wirkung, nicht auf der Rendite. Natürlich müssen wir kostendeckend arbeiten, doch Oikocredit hat noch nie mehr als 2 Prozent Dividende an die Anlegerinnen und Anleger ausgezahlt – hier unterscheiden wir uns von kommerziellen Mikrofinanzfonds.

Was muss sich im Mikrofinanzbereich verbessern?

Jessica Bodmann (Oikocredit): Für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Weiterentwicklung des Sektors sollte aus unserer Sicht der Fokus aller Beteiligten weiterhin auf der Umsetzung und Anwendung der Kundenschutzprinzipien (content.centerforfinancialinclusion.org/wp-content/uploads/sites/2/2021/08/Client-protection-principles.pdf) liegen. Hierzu zählen die Vermeidung von Überschuldung, angemessenes Produktdesign, Transparenz, verantwortungsvolle Kostenberechnung und -darstellung, faire und respektvolle Behandlung von Endkundinnen und Endkunden, Schutz und Integrität persönlicher Daten, Bereitstellung von Beschwerdemechanismen.

Katharina Lange (GLS Investments): Oberste Priorität hat für uns weiterhin, dass die Mikrokreditnehmerinnen und Mikrokreditnehmer nicht geschädigt werden. Dazu haben wir Positiv- und Ausschlusskriterien aufgestellt und in unseren Anlagerichtlinien festgeschrieben. Um unserem hohen Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden, haben wir auf Grundlage einer Studie des Südwind Instituts (www.gls-investments.de/media/Investments/PDF/Prospekte/Mikrofinanzfonds/2301-suedwind-studie-kleines_geld__grosse_Erwartungen.pdf) begonnen, diese Anlagerichtlinien zu überarbeiten. Die Positivkriterien wurden gestrafft, der Anspruch an das Engagement der Mikrofinanzinstitute für Kundenschutz nachgeschärft, und übersättigte Märkte sind erstmals ein explizites Ausschlusskriterium.

Moritz Isenmann (Invest in Visions): Laut der Studie von Professor Bliss ist die Überschuldung in Kambodscha „in einer relevanten Anzahl von Fällen“ von den Darlehensnehmern letztlich selbst zu verantworten, da sie gegenüber den Mitarbeitern der MFIs wissentlich falsche Angaben gemacht hätten, um einen Kredit zu erhalten. Es ist daher wichtig, dass alle Kredite – nicht nur von MFIs, sondern ausnahmslos – einer staatlichen Wirtschaftsauskunftei gemeldet werden müssen, die dann den MFIs sichere Auskünfte darüber geben kann, ob der Darlehensnehmer bereits Kredite bei anderen Instituten aufgenommen hat. Dies ist noch nicht in allen Ländern Praxis. Im speziellen Fall von Kambodscha sollte zudem eine unabhängige Monitoring-Stelle eingerichtet werden, an die sich Mikrofinanzkunden im Fall von Missbrauch wenden können.


ECOreporter-Einschätzung:

ECOreporter hat die Mikrofinanzfonds von Invest In Visions und GLS Investments in den letzten Jahren mehrfach getestet und für sehr nachhaltig befunden. Die Redaktion steht in Kontakt mit den Anbietern und tauscht sich mit ihnen regelmäßig zu Entwicklungen im Mikrofinanzbereich aus – auch zu Nachhaltigkeitsproblemen.

In einigen Mikrofinanzmärkten wie etwa Kambodscha gab es in den letzten Jahren fraglos Fehlentwicklungen. Allerdings überwiegen für ECOreporter bei weitem die positiven Effekte von Mikrokrediten. Diese Einschätzung stützen auch wissenschaftliche Studien, aus denen der kritische Artikel im „Publik-Forum“ zitiert. Wenn Probleme auftauchen, dann häufig wegen unseriöser Geldverleiher, die vom Mikrofinanz-Boom profitieren wollen – und nicht weil das Mikrofinanzsystem grundsätzlich nicht funktioniert.

ECOreporter stuft daher Mikrofinanzfonds wirklich nachhaltiger Anbieter und auch das Beteiligungsmodell von Oikocredit weiterhin als Finanzprodukte mit besonders hoher sozialer Wirkung ein. Die weitere Entwicklung in Kambodscha wird die Redaktion kritisch verfolgen.

Vier sehr nachhaltige Mikrofinanzfonds hat ECOreporter hier eingehend analysiert.

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