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Nachhaltige Holzaktie Borregaard: Viel Gutes aus Bäumen
Borregaard gewinnt aus Holz viele wertvolle Stoffe für Pharmakonzerne, Lebensmittelhersteller oder auch Baufirmen. Kann sich ein Investment in das norwegische Unternehmen lohnen? Und wie nachhaltig ist das Geschäftsmodell? ECOreporter schaut genauer hin.
Borregaard betreibt in Sarpsborg im Südosten Norwegens eine der fortschrittlichsten Bioraffinerien der Welt. Die Anlage extrahiert aus Holz unter anderem Binde- und Kontrastmittel, Zellulose, Biotreibstoffe und Biovanillin. Viele der Stoffe ersetzen Erdölerzeugnisse.
Niederlassungen in den USA, China, Deutschland
Das Unternehmen hat seine Wurzeln in der englischen Firma The Kellner Partington Paper Pulp, die 1889 in Sarpsborg eine Papier- und Zellulosefabrik errichtete und damit den Grundstein für eines der größten Industriezentren Norwegens legte. Seit 1918 ist die Fabrik in norwegischer Hand, die neuen Besitzer benannten das Unternehmen in Anlehnung an den nahegelegenen ehemaligen Königssitz Borgargjerdi in Borregaard um. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Borregaard, immer mehr chemische Produkte aus Holz zu gewinnen.
Heute betreibt der Konzern neben seinem Hauptwerk weitere Raffinerien und Vertriebsbüros unter anderem in den USA, Indien, Brasilien, China und Deutschland. Weltweit beschäftigt Borregaard mehr als 1.100 Menschen.
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