Orsted ist Weltmarktführer bei Windparks auf hoher See. / Foto: Orsted

  Nachhaltige Aktien

Orsted bleibt stabil – in den USA geht es voran

Der dänische Erneuerbare-Energie-Konzern Ørsted hat solide Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. Die Aktie bleibt trotz Schwankungen auf Erholungskurs.

Ørsted steigerte seinen Umsatz im Zeitraum Januar bis März um 33 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 27,6 Milliarden Dänische Kronen (3,7 Milliarden Euro). Die Zuwächse resultierten unter anderem aus einer höheren Stromerzeugung nach dem Netzanschluss der Offshore-Windparks Borkum Riffgrund 3 und Greater Changhua 4, besseren Windbedingungen, gestiegenen Strompreisen und höheren Einnahmen aus Bauprojekten.

Steuern drücken den Gewinn

Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 8 Prozent auf 9,5 Milliarden Kronen (knapp 1,3 Milliarden Euro). Höhere Zuwächse verhinderten laut Unternehmen unter anderem gesunkene Subventionen für einige ältere deutsche Windparks. Der Nettogewinn halbierte sich fast auf 2,6 Milliarden Kronen (350 Millionen Euro), weil Ørsted erheblich mehr Steuern zahlen und erhöhte Wertminderungen aufgrund des Anstiegs der langfristigen US-Zinsen vornehmen musste. Positiv: Der Cashflow aus dem operativen Geschäft vervielfachte sich von 634 Millionen auf 6,5 Milliarden Kronen (870 Millionen Euro).

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