Orsted hat seinen fünften deutschen Offshore-Windpark eingeweiht. / Foto: Orsted

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Orsted: Größter deutscher Windpark ans Netz angeschlossen

Seit Mittwoch produziert der vom dänischen Energiekonzern Ørsted gebaute Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 den ersten Strom. Nach seiner vollständigen Fertigstellung wird Borkum Riffgrund 3 der mit Abstand größte Windpark Deutschlands sein.

Borkum Riffgrund 3 liegt etwa 72 Kilometer vor der deutschen Nordseeküste und erstreckt sich über eine Fläche von ungefähr 75 Quadratkilometern. Die 83 Windräder mit einer Nennleistung von jeweils 11 Megawatt (MW) sind bereits installiert, ab dem ersten Quartal 2026 sollen alle Strom liefern. Die Anlagen gehören Ørsted und der US-Investmentgesellschaft Nuveen Infrastructure.

Größter Stromabnehmer ist Amazon

Ørsted hat für den Großteil der Parkleistung, insgesamt 786 MW, langfristige Stromabnahmeverträge mit Amazon (350 MW), BASF (186 MW), Covestro (100 MW), der Energie-Handels-Gesellschaft/REWE Group (100 MW) sowie Google (50 MW) abgeschlossen. Die Laufzeiten der Verträge betragen zwischen zehn und 25 Jahre. 

Ørsted hat in deutschen Gewässern bereits die Windparks Borkum Riffgrund 1 und 2 sowie Gode Wind 1 und 2 errichtet. Mit Borkum Riffgrund 3 steigt die Erzeugungskapazität des deutschen Ørsted-Portfolios auf 2,5 Gigawatt – das reicht rechnerisch, um 2,5 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Der Konzern wartet seine Parks von seinen ostfriesischen Standorten in Norddeich und Emden aus.

Für einen Überblick zur Windenergiebranche lesen Sie unseren zweiteiligen Überblick zu Windaktien.

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