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Paul Tech darf Kapitalerhöhung durchführen
Die Hauptversammlung der Paul Tech AG hat die vorgeschlagene Kapitalerhöhung abgesegnet. Neben institutionellen Investoren können auch Altaktionäre neue Aktien kaufen. Für die Paul Tech/Actaqua-Anleihe geht es weiter aufwärts.
Zwei Beteiligungsgesellschaften dürfen nun wie geplant ungefähr 40 Millionen Euro in den nicht börsennotierten Mannheimer Gebäudetechnik-Spezialisten investieren (ECOreporter berichtete hier). Zudem haben bestehende Aktionäre die Möglichkeit, für ungefähr 3 Millionen Euro weitere Aktien zu erwerben. Den Erlös aus der Kapitalerhöhung will Paul Tech zur Finanzierung des weiteren Wachstums und für allgemeine Geschäftszwecke verwenden.
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Die noch unter dem alten Firmennamen Actaqua aufgelegte Anleihe 2020/2025 (ISIN DE000A3H2TU8) hat am Freitag im Tradegate-Handel 3 Prozent gewonnen. Mittags notierte sie bei 79,90 Prozent ihres Nennwertes. Der Kurs war von knapp 92 Prozent im Juni bis auf 36 Prozent Anfang November abgesackt. Seitdem erholt er sich. Auslöser der Kurszuwächse im November waren mehrere Meldungen über den Abschluss neuer Forderungsfinanzierungen (ECOreporter berichtete hier).
ECOreporter kann die wirtschaftlichen Perspektiven von Paul Tech derzeit nicht einschätzen, weil der Jahresabschluss 2022 bislang nicht im Bundesanzeiger veröffentlicht ist. Das Unternehmen will den Bericht auf der Hauptversammlung am 12. Dezember in Frankfurt am Main vorlegen. Laut Einladung zur Hauptversammlung hat die Paul Tech AG 2022 einen Jahresfehlbetrag von 7,6 Millionen Euro verbucht.