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PNE-Anleihe nur teilweise platziert – finaler Zins 7,0 %
Der Cuxhavener Erneuerbare-Energie-Konzern PNE hat die Platzierung seiner Unternehmensanleihe 2026/2031 gestern planmäßig abgeschlossen. Allerdings wurde das mögliche Zeichnungsvolumen nicht ausgeschöpft.
PNE hätte für 65 Millionen Euro neue Schuldverschreibungen platzieren können, letztlich wurden es aber nur 36 Millionen Euro. Unternehmensangaben zufolge „war im Rahmen der Vermarktung an neue Investoren Zurückhaltung erkennbar, die nicht primär in der PNE selbst, sondern im starken Zusammenhang mit dem herausfordernden Umfeld in der Erneuerbaren-Branche zu sehen ist“. Ein großer Teil der Schuldverschreibungen ging an Gläubiger der PNE-Anleihe 2022/2027, die zu 42 Prozent von dem Angebot Gebrauch machten, die alte gegen die neue Anleihe einzutauschen.
Anleihe geht an die Börse
Der finale Jahreszinssatz für die Anleihe 2026/2031 wurde auf 7,0 Prozent festgelegt. Die ursprüngliche Zinsspanne lag bei 6,75 bis 7,75 Prozent. Durch die Platzierung sieht PNE „das Ziel der Optimierung des Fälligkeitenprofils auch vor dem Hintergrund der komfortablen Liquiditätsposition der PNE AG von 61,2 Millionen Euro zum Stichtag 31. März 2026 erfüllt“. Die neue Anleihe (ISIN DE000A460J75) wird voraussichtlich ab 18. Februar über die Frankfurter Börse handelbar sein.
Die Anleihe 2022/2027 notierte gestern Nachmittag im Tradegate-Handel bei 99,48 Prozent ihres Nominalwertes (Stand 11.6.2026, 15:43 Uhr). Die PNE-Aktie kostete gestern 10,32 Euro und damit 1,2 Prozent mehr als am Vortag (11.6.2026, 16:08 Uhr). Auf drei Monate gesehen ist die Aktie 24 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 34 Prozent eingebüßt.
ECOreporter hat sich die Anleihe 2026/2031 hier näher angesehen.
Wie die Redaktion die PNE-Aktie einschätzt, erfahren Sie hier.