Infineon wird zehn Jahre lang Windstrom von PNE beziehen. / Foto: PNE

  Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie

PNE schließt Stromliefervertrag mit Infineon

Der Cuxhavener Erneuerbare-Energien-Konzern PNE hat mit dem Chiphersteller Infineon einen langfristigen Stromliefervertrag (Power Purchase Agreement, PPA) über den Bezug von Grünstrom abgeschlossen. Zwei Windparks sollen vier Standorte des Technologieunternehmens aus Neubiberg bei München versorgen.

Die Windparks "Schlenzer" und "Kittlitz III" in Brandenburg sollen demnach in den nächsten zehn Jahren ihren Strom an die Infineon-Standorte in Dresden, Warstein, Regensburg und München/Neubiberg liefern. Die Parks verfügen laut PNE über eine Gesamtleistung von 24 Megawatt und können damit während der Laufzeit etwa 550 Gigawattstunden (GWh) grünen Strom bereitstellen. Das würde theoretisch zur Versorgung von etwa 16.000 Haushalten für zehn Jahre reichen.

"Erfolg in einem herausfordernden Marktumfeld"

Der Vertrag wurde "in einem herausfordernden Marktumfeld abgeschlossen, in dem Industrieabnehmer wie auch Grünstromproduzenten einer zunehmenden Volatilität und Unsicherheit gegenüberstehen", so PNE in einer Pressemitteilung. Allerdings sei das Geschäft gleichzeitig der Beweis, dass die Industrie weiterhin am Abschluss von PPAs interessiert sei. Unternehmen könnten sich dadurch in einem unsicheren Markt langfristig sauberen Strom zu planbaren Konditionen sichern.

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