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Rivian kündigt neue Anleihe an, Aktie verliert 22 %
Der US-Elektroautobauer Rivian will sich über eine Wandelanleihe 1,5 Milliarden Dollar frisches Kapital besorgen. Aktionäre zeigen sich wenig angetan.
Bei einer Wandelanleihe haben Anleihegläubiger die Möglichkeit, ihre Anteile in Aktien umzuwandeln. Meist werden dazu neue Aktien ausgegeben. Bedeutet: Zukünftige Gewinne des Unternehmens verteilen sich auf mehr Aktien, wodurch jede Aktie an Wert verliert.
Doch der Börsenkurs von Rivian stürzte gestern nicht nur wegen der Anleihe um 22 Prozent ab. Das Unternehmen veröffentlichte auch vorläufige Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2023. Aus denen geht hervor, dass Rivians Bestände an liquiden Finanzmitteln seit Ende Juni um mehr als 1 Milliarde Dollar auf 9,1 Milliarden Dollar gesunken sind. Der Konzern verbrennt also auch weiterhin viel Geld, obwohl seine Serienproduktion jetzt schon eine Weile läuft.
Die Rivian-Aktie ist gestern mit einem Kurs von 17,49 Euro aus dem Handel an der Stuttgarter Börse gegangen. Auch langfristig ist sie schlecht gelaufen, seit ihrem Allzeithoch im November 2021 hat sie fast 90 Prozent verloren.
ECOreporter rät seit Börsenstart von einem Einstieg in die Rivian-Aktie ab. Bei dieser Einschätzung bleibt die Redaktion. Das Unternehmen hatte seine Produktionsziele für 2022 verfehlt und einen Nettoverlust von 6,8 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Anfang diesen Jahres verkaufte der Großaktionär Ford Motor den Großteil seiner Beteiligung an dem Unternehmen.
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Rivian Automotive Inc.: ISIN US76954A1034 / WKN A3C47B