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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
SolarEdge tauscht Finanzvorstand erneut aus
Der israelische Solarkonzern SolarEdge kämpft mit einer schwachen Nachfrage und Verlusten. Nach nur neun Monaten im Amt muss nun Finanzchef Ariel Porat gehen. In den vergangenen Monaten gab es bereits viel Bewegung im Vorstand.
Porat wird durch den externen Manager Asaf Alperovitz ersetzt, wie SolarEdge mitteilte. Dieser war bis vor einem Jahr Finanzchef des ebenfalls israelischen Textilkonzerns Delta Galil.
Aktie gibt einmal mehr deutlich nach
Ariel Porat hatte im vergangenen Jahr den langjährigen Finanzvorstand Ronen Faier ersetzt, der den Posten bei SolarEdge 14 Jahre lang bekleidet hatte. Faier war nach dem Rücktritt von Konzernchef Zvi Lando zwischenzeitlich selbst interimsweise Chef des Unternehmens gewesen. Inzwischen leitet Marketing-Vorstand Shuki Nir SolarEdge.
Eine aktuelle ECOreporter-Einschätzung der SolarEdge-Aktie finden Sie im Premium-Bereich. Lesen Sie auch unsere Dossiers Der ECOreporter-Solaraktien-Überblick: Maschinen, Module und Wechselrichter (Teil 1) und Der ECOreporter-Solaraktien-Überblick: Projektierer und Betreiber von Solaranlagen (Teil 2).
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SolarEdge leidet unter dem heftigen Preiskampf im Solarsektor, gleichzeitig sorgen hohe Lagerbestände bei Kunden für eine geringe Nachfrage, besonders in Europa. In den USA hatten im vergangenen Jahr zudem Änderungen bei der Förderung Solaranlagen im wichtigsten Markt Kalifornien weniger attraktiv gemacht.
Hohe Abschreibungen auf die eigenen Lagerbestände hatten SolarEdge 2024 einen Milliardenverlust beschert. Im letzten Jahr und im Januar 2025 führte der Konzern mehrere Entlassungsrunden durch und baute mehr als 2.000 Stellen ab.
Nach der Mitteilung des erneuten Wechsels im Vorstand verlor die SolarEdge-Aktie im Handel an der Heimatbörse in New York 14,3 Prozent an Wert. Im Tradegate-Handel ist sie aktuell 1 Prozent im Plus zum Vortag und kostet 13,61 Euro (Stand 4.3.2025, 9:51). Nachdem die Prognose von SolarEdge zuletzt gut am Finanzmarkt angekommen war, ist die Aktie auf Monatssicht 1,9 Prozent im Plus. Im Jahresvergleich gab der Kurs um 78,1 Prozent nach. In den letzten drei Jahren verlor die Aktie 95 Prozent ihres Werts.
ECOreporter sieht bei SolarEdge grundsätzlich das Potenzial für eine wirtschaftliche Erholung. Die Lage bleibt aber angespannt, wie auch der erneute Personalwechsel zeigt. Der Konzern ist offenbar der Überzeugung, dass der Befreiungsschlag noch nicht gelungen ist.
Defensiven Anlegerinnen und Anlegern rät ECOreporter von einem Neueinstieg in die SolarEdge-Aktie ab. Wer investiert ist, sollte das Papier hingegen weiter halten. Auf eine Trendwende zu setzen, erscheint gegenüber einem Verkauf mit gegebenenfalls deutlichem Verlust die bessere Option.
SolarEdge ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie der Kategorie Nachhaltige Mittelklasse. Ein Unternehmensporträt finden Sie hier.
SolarEdge Technologies Ltd.: ISIN US83417M1045 / WKN A14QVM
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