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Speicherhersteller Micron prüft angeblich Kauf von Fabrik in Taiwan
Der US-Speicherchiphersteller Micron Technology prüft laut Berichten den Kauf einer Fabrik des taiwanesischen Halbleiterherstellers PSMC. Das Unternehmen sucht aktuell nach Möglichkeiten, seine Kapazitäten auszubauen.
Laut der taiwanesischen Zeitung "Commercial Times" befindet sich PSMC in laufenden Gesprächen mit mehreren Interessenten, darunter auch Micron. Bei dem Geschäft geht es demnach nicht nur um den Kauf des Werks, sondern auch um die Übernahme nicht näher beschriebener technologischer Kooperationen und von Lieferverträgen.
Nachfrage für KI-Rechenzentren ist enorm
An dem PSMC-Standort werden Wafer produziert, dünne Scheiben aus Silizium, die als Basis in der Chipproduktion dienen. Insgesamt sind drei Produktionsstrecken mit einer Kapazität von je 40.000 Wafern pro Monat geplant – bei voller Auslastung soll also eine Produktion von insgesamt bis zu 120.000 Wafern pro Monat möglich sein. Die aktuell bereits installierte Kapazität liegt bei 8.000 Wafern.
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