Viele Anlegerinnen und Anleger haben weiter großes Interesse an grünen Geldanlagen. / Foto: Pixabay

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Studie: Anleger wollen nachhaltige Finanzprodukte

Aus der Finanzindustrie war zuletzt häufiger zu hören, Kunden wollten derzeit eigentlich gar keine nachhaltigen Finanzprodukte. Eine aktuelle Umfrage kommt zu einem anderen Ergebnis.

Für knapp die Hälfte der Deutschen, die Geld für die Altersvorsorge anlegen möchten, sind Nachhaltigkeitskriterien in Beratungsgesprächen wichtig bis sehr wichtig. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 2.000 Erwachsenen im Auftrag der Stuttgarter Lebensversicherung hervor.

Rendite ist nicht immer das Wichtigste

Zudem sind der Umfrage zufolge 36 Prozent der deutschen Anlegerinnen und Anleger bereit, leicht bis deutlich geringere Renditen in Kauf zu nehmen, wenn ihr Geld nachhaltig investiert ist. (Wobei grüne Geldanlagen langfristig gesehen häufig gar keine schlechteren Renditen bringen als herkömmliche Finanzprodukte.)

Laut der Befragung ist es außerdem für die Hälfte der Anlegerinnen und Anleger wichtig, im Rahmen der Beratung und auch während der Laufzeit ihrer Investments darüber aufgeklärt zu werden, wie ihr Geld zur nachhaltigen Transformation der Wirtschaft beiträgt. „Nachhaltigkeit sollte heute fester Bestandteil jeder Beratung rund um die Altersvorsorge sein. Ein nicht geringer Teil der Zielgruppe erwartet dies", sagt Volker Bohn, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei der Stuttgarter Lebensversicherung.

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