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Thyssenkrupp Nucera: Wasserstoffgeschäft belastet weiter
Das Dortmunder Wasserstoff- und Alkali-Unternehmen Thyssenkrupp Nucera hat im dritten Quartal (April bis Juni) seines Geschäftsjahres 2025/26 weniger Umsatz erzielt, beim Ergebnis aber die Erwartungen übertroffen. Das Wasserstoffgeschäft tut sich weiter schwer.
Nach vorläufigen Zahlen sank der Umsatz von Nucera im dritten Quartal von 184 Millionen Euro im Vorjahr auf 145 Millionen Euro. Als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 2 Millionen Euro, nach einem ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahresquartal.
Chlor-Alkali-Geschäft finanziert Wassserstoff-Ausbau
Nucera entwickelt und baut Industrieanlagen zur Wasserstoffproduktion und zur Chlor-Alkali-Elektrolyse. Dabei werden die wichtigen Grundchemikalien Chlor, Wasserstoff und Natronlauge aus Natriumchlorid und Wasser erzeugt. Während das Wasserstoffgeschäft noch Verluste schreibt und von wenigen Großprojekten abhängt, erzielt das etablierte Chlor-Alkali-Geschäft stabile Gewinne und finanziert teilweise den Ausbau der Wasserstoffsparte.
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