Nvidia darf bald wohl modernere KI-Chips nach China verkaufen. / Foto: Nvidia

  Nachhaltige Aktien

USA erlauben Nvidia China-Export von zweitbestem KI-Chip

Der US-Chipentwickler Nvidia darf bald leistungsstärkere Chips für Künstliche Intelligenz (KI) als bisher nach China exportieren. Die Erlaubnis gilt für ausgesuchte Kunden, außerdem wandert Geld aus den Verkäufen in die Staatskasse der USA.

Wie US-Präsident Donald Trump über die Online-Dienste Truth Social und X ankündigte, wird Nvidia der Export des KI-Beschleunigers H200 in die Volksrepublik erlaubt. Der H200 ist leistungsstärker als der speziell für den chinesischen Markt entwickelte, gedrosselte H20-Chip. Allerdings ist auch der H200 ein älteres Modell und nicht so leistungsfähig wie die Blackwell-Serie, Nvidias aktuell modernstes Angebot.

Export gegen Umsatzbeteiligung

Die Genehmigung für den Export soll allerdings nur für "zugelassene Kunden" gelten und unter Bedingungen, die eine "weiterhin starke nationale Sicherheit" gewährleisten. Die Liste mit zugelassenen Kunden soll offenbar vom  Handelsministerium erstellt werden. Außerdem sollen die USA mit 25 Prozent an den Chipverkäufen beteiligt werden.

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