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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie
Verspäteter Jahresbericht: SunPower erhält Rüge von US-Börse Nasdaq
Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende US-Solarkonzern SunPower hat wegen Nichteinreichung seines Jahresberichts 2023 eine Rüge vom US-Börsenbetreiber Nasdaq erhalten. Es ist nicht das erste Problem mit Finanzberichten für das Unternehmen.
Eigentlich wäre die Einreichung des Jahresberichts am 29. Februar fällig gewesen. SunPower hatte Ende Februar aber mitgeteilt, dass sich sein Bericht für 2023, das sogenannte Formular 10-K, verspäten wird.
Korrektur anderer Finanzberichte kostet Zeit
Als Grund nannte das Unternehmen die Probleme mit dem Jahresbericht 2022, den das Unternehmen korrigieren musste und den es im Dezember 2023 neu einreichte. ECOreporter berichtete etwa hier. Angesichts des damit verbundenen Zeit- und Arbeitsaufwands werde nun wiederum für den Bericht 2023 zusätzliche Zeit benötigt. Zudem mussten auch die Quartalsberichte für das Jahr 2023 korrigiert werden.
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Die Rüge durch die Nasdaq hat "keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Notierung oder den Handel der Stammaktien des Unternehmens an der Börse", wie SunPower mitteilte. Allerdings muss der Konzern nun innerhalb von 60 Kalendertagen einen Plan vorlegen, wann der Bericht eingereicht werden kann.
Danach kann die Nasdaq SunPower eine Fristverlängerung von bis zu 180 Kalendertagen ab dem Fälligkeitsdatum des Jahresberichts oder bis zum 11. September 2024 geben, um den Bericht einzureichen. Sollte das Unternehmen die Missstände nicht beheben können, droht der Verlust der Börsenzulassung.
SunPower benötigt Geld
SunPower hat erhebliche finanzielle Probleme. Anfang des Jahres brauchte das Unternehmen eine Finanzspritze von seinen größten Aktionären, zudem konnte die Geschäftstätigkeit nur fortgesetzt werden, weil mehrere Gläubiger auf Forderungen verzichteten. Das Geschäftsjahr 2023 dürfte SunPower in den roten Zahlen abgeschlossen haben, auch für 2024 rechnet das Unternehmen mit einem Verlust.
Die SunPower-Aktie notiert im Tradegate-Handel aktuell 1,8 Prozent im Minus zum Vortag bei 2,73 Euro (Stand: 22.3.2024, 10:46 Uhr). Im Jahresvergleich ist die Aktie 77 Prozent im Minus, in den letzten drei Jahren hat sie 90 Prozent ihres Werts eingebüßt.
Bei SunPower bleiben erhebliche Unsicherheiten. ECOreporter rät klar von einem Einstieg ab. Eine umfassende Einschätzung zu Aktien der Solarbranche finden Sie in unserem Überblick Das sind die besten Solaraktien – wo sich jetzt der Einstieg lohnt.
SunPower Corp.: