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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie
SunPower: Forderungsverzicht und Finanzspritze treiben Aktie nach oben
Das US-Solarunternehmen SunPower hat sich mit seinen Kreditgebern auf einen dringend notwendigen Forderungsverzicht geeinigt. Zudem erhält der Konzern eine Finanzspritze. Die Aktie gewinnt zweistellig.
Die Verlängerungen von Verzichtserklärungen durch die US-Gläubiger Atlas und Bank of America ermöglichen es dem Unternehmen nach eigener Aussage, seine Geschäftstätigkeit vorerst bis zum 16. Februar 2024 fortzusetzen. Im Dezember hatte der Konzern mitgeteilt, dass sein Fortbestand in Gefahr sei, weil SunPower mit der verspäteten Vorlage von Quartalsergebnissen gegen die Bedingungen einer Kreditvereinbarung verstoßen hatte. ECOreporter berichtete hier.
Probleme bei Finanzberichten
Hintergrund ist, dass SunPower seine Quartalsberichte für 2023 und den bereits geprüften Jahresabschluss 2022 korrigieren muss. Wegen der Verzögerung bei der Veröffentlichung des Finanzberichts für das dritte Quartal 2023 könnte das Unternehmen seine Zulassung an der US-Heimatbörse Nasdaq verlieren. Zudem waren deswegen laut SunPower Darlehen in Höhe von 65,3 Millionen Dollar sofort fällig geworden.
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Neben der Einigung auf eine Verlängerung der Verzichtserklärungen erhält das Unternehmen zudem eine Finanzspritze in Höhe von 20 Millionen Dollar von seinen größten Aktionären, dem US-Infrastrukturfonds Global Infrastructure Partners (GIP) und dem französischen Ölriesen TotalEnergies. SunPower will nun "mit seinen Finanzpartnern weiter zusammenarbeiten und strategische Optionen für eine nachhaltige langfristige Finanzstruktur verfolgen".
Die SunPower-Aktie gewann als Reaktion auf die Neuigkeiten im gestrigen Tradegate-Handel 17,7 Prozent, aktuell ist sie weitere 2,5 Prozent im Plus und kostet 3,50 Euro (Stand: 2.2.2024, 12:07 Uhr). Auf Monatssicht notiert die Aktie 5,4 Prozent im Minus, im Jahresvergleich hat sie 79 Prozent an Wert eingebüßt.
SunPower vertreibt und installiert in den USA Solaranlagen für Privathaushalte und bietet auch Solarfinanzierungen an. Das Geschäft läuft schlecht: 2023 dürfte das Unternehmen mit einem Verlust abgeschlossen haben.
Zudem hat SunPower weiterhin erhebliche Finanzprobleme. ECOreporter rät vom Einstieg in die Aktie ab.
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