Vestas hat weniger Aufträge erhalten. / Foto: Vestas

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Vestas: Deutlich weniger Aufträge im zweiten Quartal

Der dänische Windturbinenhersteller Vestas hat im zweiten Quartal 2025 Umsatz und Ergebnis gesteigert, muss aber einen deutlichen Rückgang beim Auftragseingang hinnehmen. Schuld ist nach Ansicht des ECOreporter-Aktien-Favoriten vor allem die US-Politik.

Wie Vestas mitteilte, sackten die Bestellungen zwischen April und Juni im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent ab. Der Konzern verzeichnete damit Aufträge über rund 2 Gigawatt. Vestas begründete dies mit der Unsicherheit der Kunden in Bezug auf politische Richtungsentscheidungen, "insbesondere in den USA". US-Präsident Donald Trump ist entschiedener Windkraftgegner und bekämpft den Ausbau politisch.

Zurück in den schwarzen Zahlen

Im Juli, also während des laufenden zweiten Quartals, ist in den USA das Steuer- und Ausgabengesetz "One Big Beautiful Bill Act" (OBBBA) verabschiedet worden, das einen beschleunigten Ausstieg aus der Förderung von Solar- und vor allem Windprojekten vorsieht. Die Kürzungen fielen allerdings weniger drastisch aus, als zunächst befürchtet.

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