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Wacker Chemie streicht mehr als 1.500 Jobs
Der Münchner Chemiekonzern Wacker Chemie will sparen und deshalb vor allem in Deutschland Arbeitsplätze abbauen. Wie reagiert die Aktie?
Wacker Chemie produziert unter anderem Silizium für die Halbleiter- und die Solarbranche. Der Konzern leidet schon länger unter gesunkenen Verkaufspreisen, hohen Energiekosten, negativen Währungseffekten und zunehmendem Wettbewerbsdruck aus China. In diesem Jahr liegt der Nettoverlust nach drei Quartalen bei knapp 105 Millionen Euro, auch für das Gesamtjahr erwartet das Management einen Verlust (ECOreporter berichtete hier).
Im Zuge seines konzernweiten Sparprogramms kündigte Wacker jetzt den Abbau von 1.500 Arbeitsplätzen an. Der Großteil der Stellen soll in Deutschland wegfallen. Der Konzern will so jährlich 300 Millionen Euro sparen. Ziel sei es, die Kosten auf ein „wettbewerbsfähiges Niveau“ zu senken, teilte Wacker-Chef Christian Hartel mit.
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