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Wacker Chemie mit weniger Umsatz und roten Zahlen
Der Münchner Chemiekonzern Wacker Chemie leidet weiter unter einem schwachen Marktumfeld. Im dritten Quartal 2025 sank der Umsatz, das Unternehmen schreibt Verlust. Auch die bereits gesenkte Prognose "konkretisierte" der Konzern noch einmal. Anlegerinnen und Anleger hatten sich auf die schwachen Zahlen aber bereits eingestellt.
Wacker erwirtschaftete im Quartal von Juli bis September Umsatzerlöse in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Das ist ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ausschlaggebend für den Rückgang waren laut Konzern niedrigere Preise sowie negative Währungseffekte. Auch gegenüber dem zweiten Quartal 2025 sanken die Erlöse um 5 Prozent.
Verlust für das Gesamtjahr erwartet
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 112 Millionen Euro 23 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gegenüber dem Vorquartal ging das EBITDA um 2 Prozent zurück. Neben dem Rückgang bei Umsatz und Preisen belasteten auch eine zum Teil geringere Anlagenauslastung sowie negative Wechselkurseffekte zum US-Dollar.
Wacker produziert unter anderem Silizium für die Halbleiter- und die Solarbranche. Einen Überblick zum Solarsektor bietet unser zweiteiliger ECOreporter-Solaraktien-Überblick.
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