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Zinssatz der Anleihe von Leef Blattwerk erhöht sich auf 9,5 Prozent
Die Leef Blattwerk GmbH verschiebt die Veröffentlichung des geprüften Jahresabschlusses 2023. Dadurch erhöht sich der Anleihezins für zwei Halbjahresperioden auf 9,5 Prozent. Die Anleihe 2023/2028 des Unternehmens ist derzeit weiterhin in der Platzierung, aber auch schon an der Börse notiert. ECOreporter hat das Angebot ausführlich analysiert.
Die Leef Blattwerk GmbH vertreibt Geschirr aus Palmblatt, unter anderem für die Außengastronomie. Das Unternehmen will seine Produktpalette auch im Non-Food-Segment deutlich ausweiten. Um insbesondere die Herstellungskapazitäten zu erweitern, bietet Leef Blattwerk ab 1.000 Euro Mindestzeichnung die Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von noch rund 4,5 Jahren an. Das Emissionsvolumen der Anleihe beträgt bis zu 5 Millionen Euro.
Jahresabschluss soll im August veröffentlicht werden
Die Emittentin der Anleihe, die Leef Blattwerk GmbH, hat gemäß ihrer Meldung vom 10. Juli 2024 nach erfolgter Abstimmung mit ihrem Wirtschaftsprüfer beschlossen, die Veröffentlichung des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts 2023 zu verschieben. Leef erwartet, den geprüften Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 im Laufe der ersten Hälfte des Augusts 2024 zu veröffentlichen. Gemäß der Anleihebedingungen hat Leef, weil die Veröffentlichung nicht bis Ende Juni 2024 erfolgte, ab dem 18. Dezember 2024 für zwei Halbjahresperioden statt 9,0 Prozent einen erhöhten Zins von 9,5 Prozent zu zahlen.
Anleihe notiert um die 100 Prozent - wie hoch sind die Risiken?
Die Schuldverschreibungen werden von Leef öffentlich über die Website des Unternehmens angeboten. Die Anleihe (ISIN: DE000A352ER1) kann auch an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden und notiert dort seit Börsenstart im Dezember 2023 zwischen 99,5 und 101,5 Prozent. Aktuell steht der Kurs bei 99,5 Prozent des Nennwertes (Stand: 19.7.2024, 9:44 Uhr).
Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Produktion in Indien aus? Welche Risiken bestehen für die Emittentin und ihre Anlegerinnen und Anleger? Antworten auf diese und weitere Fragen sowie das Analysefazit von ECOreporter lesen Sie hier in der unabhängigen Analyse.