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Baut TSMC lieber in den USA als in Japan?
Der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) verschiebt offenbar den Bau einer neuen Fabrik in Japan, um stattdessen Werke in den USA schneller zu errichten. Hintergrund sind die drohenden US-Zölle auf importierte Halbleiter.
Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ wird der zweite Standort von TSMC in Japan später als geplant fertiggestellt, weil der Konzern seine neuen US-Werke im Bundesstaat Arizona vorziehen will. In den Vereinigten Staaten hergestellte Chips sind nicht von den Strafzöllen betroffen, mit denen US-Präsident Donald Trump immer wieder ausländischen Produzenten droht. TSMC hatte deshalb im März angekündigt, 100 Milliarden Dollar in US-Werke zu investieren.
TSMC möchte unabhängiger von Taiwan werden
Nach Veröffentlichung des Zeitungsberichts teilte das Management mit, die Investitionspläne in den USA hätten keine Auswirkungen auf bestehende Vorhaben des Konzerns in anderen Ländern. Die Errichtung der zweiten Fabrik in Japan verzögert sich auch, weil es auf den Zufahrtsstraßen häufig zu Staus kommt und möglicherweise noch neue Straßen gebaut werden sollen.
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